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Bei Sebastian Wanitschka, geschäftsführender Gesellschafter beim Glauchauer Unternehmen nanolamina, stand das Telefon nach den Medienberichten Ende 2009 nicht mehr still. Er musste viel Aufklärungsarbeit leisten: „Um bei uns in der Region die offensichtliche Neugier zu befriedigen und gleichzeitige Vorbehalte zu entkräften, haben wir die nanoTruck-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Januar 2010 nach Glauchau geholt. Jeder Interessent konnte sich hier einen Überblick im Ausstellungsfahrzeug verschaffen. Bis zum Jahr 2015 werden so ziemlich alle Unternehmen direkt oder indirekt mit Nanotechnik zu tun haben. Ob in der Medizin, Optik, Fahrzeug- und Maschinenbau, Baugewerbe, Halbleitertechnik usw.“ (siehe www.nanotruck.de)
„Wir beschäftigen uns mit dem weiten Bereich der Oberflächentechnik und –veredelung. Bedingt durch nanoskalige Inhaltsstoffe erfahren die Oberflächen nach der Anwendung völlig neue bzw. zusätzliche Eigenschaften. Doch Vorsicht, nano ist nicht gleich nano“, weiß der Unternehmer. „Sehr viele unserer Kunden und Interessenten haben bereits nano Produkte ausprobiert und sind dabei an konventionelle Erzeugnisse gelangt, z.B. einer Autoglasveredelung auf Wachsbasis. Kurzzeitige Funktionsweise, Schlierenbildung, keine Abriebfestigkeit usw. bedingt durch ein falsches Produkt oder nicht fachgerechte Anwendung sind mögliche Folgen. Analog zu anderen Oberflächenbehandlungen gilt auch bei Veredelungen: je besser der Untergrund, umso besser die Funktion. Nach einer gründlichen Reinigung mit unserem abrasiven Mittel, einer erneuten Spülung mit klarem Wasser und anschließender Trocknung wird die Veredelung aufgetragen und aufpoliert. Durch die Reibung und damit verbundener Energiezufuhr richten sich die Inhaltsstoffe bedingt durch die verarbeiteten Nanopartikel selbstständig aus und bilden eine hauchdünne, unsichtbare Schicht. Diese muss 2 Stunden aushärten und darf nicht feucht werden. Abschließend müssen die Wischblätter ausgetauscht werden, da winzige Haarrisse und verschmutzte Gummis zu Schlierenbildung führen können. Bei neuen Wischblättern kann unser Wischblattschärfer von 3M eingesetzt werden, die bei jedem Vorgang die Gummilippen reinigt und schärft. Ebenso ist der Austausch des Wischwassers notwendig, da integrierte Additive die Veredelung beschädigen können- im Winter nur einen hochwertigen Frostschutz anteilig verwenden entsprechend der Temperaturen.
Durch die neue Oberflächenstruktur hat die Scheibe nun eine schmutzabweisende Oberfläche. Neben den Aspekten, dass Regen abperlt und ab gewissen Geschwindigkeiten kein Scheibenwischereinsatz mehr notwendig ist bzw. sich Insektenrückstände einfach entfernen lassen, impliziert eine Veredelung eine bessere Sicht bei starkem Niederschlag und weniger Blendung durch den Gegenverkehr bei Nachtfahrten. Persönlich möchte ich es nicht mehr missen. Eine Veredelung ist jedoch kein Freibrief dafür, bei jedem Wetter Vollgas zu geben. Sicherheit geht vor.“
nanolamina bietet als modernes Handels- und Dienstleistungsunternehmen ein breites Anwendungsspektrum im Bereich Oberflächenmodifikation für Industrie, Handwerk, Gewerbe, Öffentlich und Privat an. Verschaffen Sie sich einen Überblick unter www.nanolamina.de
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