01 Mai 2026

Anklageschrift vorgelegt: Michael Kretschmer verklagt Olaf Thalwitzer

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)
Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks). - Lange wurde darüber spekuliert, ob der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (Foto) Strafantrag gegen Verantwortliche des Vereins für saubere Justizarbeit wegen Verleumdung gestellt hat. Nun herrscht Klarheit: Die Staatsanwaltschaft Zwickau hat die Anklageschrift vorgelegt.
Aus dem Dokument geht hervor, dass die Ermittlungen unter anderem auf Bestreben von Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der ehemaligen sächsischen Justizministerin Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen) und Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eingeleitet wurden. Die Klageerhebung erfolgt durch Oberstaatsanwalt Markus Colli (Foto), der in Personalunion auch als Amtsgerichtsdirektor fungiert – eine Konstellation, die der Verein kritisch hinterfragt. Unterstützt wird er von Oberstaatsanwältin Sandy Merkel.
Markus Colli, Amtsgerichtsdirektor
und Oberstaatsanwalt in einer Person

  Colli stand bereits zuvor im Fokus der Kritik des Vereins. Hintergrund ist die Akte 8 F 1059/07 am Amtsgericht Zwickau. In dieser befindet sich ein Beschluss, dessen ursprünglicher Rechtskraftvermerk überklebt wurde – ein Vorgang, den der Verein als rechtswidrig einstuft und der bereits zu mehreren Strafanzeigen gegen die beteiligten Amtsträger führte.
Hintergrund der Auseinandersetzung:
Der Verein für saubere Justizarbeit (www.saubere-justizarbeit.de) führt auf seiner Website eine Liste von Personen des öffentlichen Lebens auf, denen er teils schwere Verfehlungen im Amt vorwirft. Unter den genannten Personen finden sich neben dem Zwickauer Landrat Carsten Michaelis auch der ehemalige Sparkassenvorstand Felix Angermann sowie Richter am Amts- und Landgericht Zwickau.
Olaf Thalwitzer
Medienproduzent/Journalist
Nach Informationen des Vereins soll Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor Markus Colli zahlreiche der auf der Liste genannten Personen aktiv dazu aufgefordert haben, Strafanträge gegen die Vorstandsmitglieder des Vereins zu stellen. Dies betrifft insbesondere den Medienproduzenten und Journalisten Olaf Thalwitzer (Foto).
Dieser äußert sich dazu kritisch: „Es ist ein bemerkenswerter Vorgang, wenn ein Oberstaatsanwalt, gegen den selbst Anzeigen wegen mutmaßlicher Rechtsverstöße im Amt vorliegen, Mitglieder der Staatsregierung zur Stellung von Strafanträgen gegen Journalisten bewegt. Wir sehen hier eine hochproblematische Vermischung von Funktionen und Interessen.“
Über die Eröffnung des Hauptverfahrens ist noch nicht entschieden. Wir werden über den weiteren Fortgang des Verfahrens berichten.

30 April 2026

NaturTheater-Saison lädt zum Eventsommer nach Bad Elster

Sommer, Stars und Live-Events 2026 in der modernen Open-Air-Arena des Waldparks
Westsachsen/Bad Elster.- Das wunderschön gelegene NaturTheater Bad Elster als hochmoderne Open-Air-Arena präsentiert in der Sommersaison 2026 mit 27 Veranstaltungen wieder einen abwechslungsreichen Spielplan voller Star-Höhepunkte. Die je nach Bedarf fahrbare Zuschauerüberdachung garantiert in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Waldparks größtmögliche Wetterunabhängigkeit als Höhepunkt jedes sommerlichen Wohlfühlaufenthalts. Mit dem passenden Umfeld wie dem historischem Ausflugslokal Restaurant-Café „Waldquelle“ und dem Waldspielplatz „Elsterweltchen“ ist das gesamte Areal ein prägender Bestandteil der Königlichen Anlagen und somit ein kulturtouristischer Saisonschwerpunkt in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.
Nach einem zünftigen Saisonauftakt mit den Goldenen Egerländern zu Himmelfahrt (14.05.) bietet das NaturTheater 2026 erneut hochkarätige Live-Erlebnisse: Mit den PRINZEN (13.06.), Tim Bendzko (10.07.) oder Lou Bega & der Hermes House Band (11.07.) laden beliebte Top-Acts zu einem erlebnisreichen Eventsommer ein. Auch die Klassik setzt wieder eindrucksvolle Akzente: Neben dem spektakulären Opern-Air „Der Troubadour“ (19.06.) begeistern hier die große »Sommernacht der Klassik« mit dem tschechischen Stargeiger Pavel Sporcl (26.06.), ein „Queen Classical“ mit Gänsehautgarantie (03.07.), das große emotionale „Titanic-Musical“ (01.08.), ein Musiksommerkonzert des MDR-Sinfonieorchesters mit der britischen Starsängerin Emma Smith (15.08.) sowie die monumentale »Carmina Burana« (28.08.) als sommerliches Klassikevent.
Der Generalmusikdirektor und geschäftsführende Intendant der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft, Florian Merz, meint: „Zu meinen persönlichen Empfehlungen in diesem Jahr zählen die musikalischen Sommernächte – vom mediterran-stimmungsvollen Verdi-Opern-Air »Der Troubadour« über spektakuläre Symphonik mit Tschaikowskys majestätischem Krönungsmarsch, spanischem Feuer von de Falla bis hin zu Korngolds schillerndem Violinkonzert in der »Sommernacht der Klassik« – und natürlich die klanggewaltige »Carmina Burana«. Dann liegt nicht nur Musik in der Luft, sondern Bad Elster atmet die Kultur.“
Darüber hinaus prägen vielfältige Klangfarben das bunte Saisonprogramm: Alpenvirtuose Herbert Pixner (23.05.), die Hard-Rock-Institution NAZARETH (04.07.), Electro-Artist SCHILLER (25.07.) sowie coole Blasmusik-Vibes von LaBrassBanda (07.08.) sorgen für energiegeladene Sommerabende. Ergänzt wird die Saison durch unterhaltsame Konzerte von NIK P. (24.05.), Melissa Naschenweng (18.07.) und Publikumsliebling Andy Borg (29.08.) sowie durch Auftritte von Comedyikone Paul Panzer (04.09.) und der Ostrocklegende KARAT (05.09.). Auch besondere Eventformate wie eine heitere Filmmusikgala mit Katrin Weber (07.06.), eine Comedyshow von Zärtlichkeiten mit Freunden (17.07.) oder die großartige „Schottische Musikparade“ (30.08.) sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Für Familien bieten dazu Ausflüge zu „Feuerwehrmann Sam“ (21.06.), der „Hexe Baba Jaga“ (09.08.) und dem Kindermusical „Anouk“ (06.09.) fantasievolle Gemeinschaftserlebnisse im Märchenwald Bad Elster. Bereits schon jetzt ausverkauft sind die Shows von Max Giesinger (30.05.) und Olaf Schubert (20.06.) im NaturTheater.
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste nach den Veranstaltungen: Bis Mitternacht lädt eine inszenierte Lichterwelt im Waldpark zum Verweilen ein. Entlang kunstvoll illuminierter Wege und Skulpturen entfaltet sich eine atmosphärische Erlebnislandschaft, die die historische Architektur Bad Elsters in neuem Glanz erscheinen lässt. So wird der Abend bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch die Königlichen Anlagen zu einem eindrucksvollen Ausklang – ein Aftershow-Erlebnis im funkelnden Lichterspiel. Alle Infos: 037437 / 53 900

29 April 2026

Justiz-Farce in Zwickau: Richter Droll und die Lizenz zum Schweigen

Der „falsche Doktor aus Plauen“ und die verweigerte Wahrheit

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Was sich am Montag im Sitzungssaal des Amtsgerichts Zwickau abspielte, lässt Prozessbeobachter und Rechtsstaatler fassungslos zurück. In der Verhandlung unter Richter Rainer Droll (Az. 44 C 1177/17) wurde deutlich, dass die Zivilprozessordnung (ZPO) offenbar nur noch als unverbindliche Empfehlung gilt, wenn es darum geht, einen einflussreichen Kläger vor den Konsequenzen massiver Aktenmanipulation zu schützen.
Bereits zu Beginn der Sitzung kam es zum Eklat. Die Beklagte stellte einen erneuten Befangenheitsantrag gegen Richter Droll. Die Gründe wiegen schwer: Der Richter hantiert beharrlich mit einer manipulierten Akte, in der ein entscheidender Rechtskraftvermerk mit zwei weißen Papierstreifen überklebt wurde – ein klarer Fall von Urkundenunterdrückung im Amt. Zudem stützt sich Droll auf Falschauskünfte der Staatsanwaltschaft Zwickau (Oberstaatsanwältin Merkel), um Befangenheitsanträge als „rechtsmissbräuchlich“ abzutun. Doch statt das Verfahren gemäß § 45 ZPO einem unbefangenen Richter zur Prüfung vorzulegen, entschied Droll zum zweiten Mal einfach selbst. Mehr noch: Er überließ die „Prüfung“ des Antrags faktisch dem Kläger, Rechtsanwalt Reinhard Schübel. Auf dessen Zuruf „Abweisen!“ setzte der Richter das Verfahren unbeirrt fort. Ein Vorgang, der jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und den Kläger in die Rolle eines „Mit-Richters“ hebt. Die „Prüfung“ durch den Gegner ist ein Schlag ins Gesicht der ZPO.
Der „falsche Doktor“ und die verweigerte Wahrheit ist ein weiteres brennendes Thema: Obwohl Schübel am Landgericht Zwickau seine Doktorarbeit bisher nicht vorlegen konnte, wird er von Richter Droll weiterhin beharrlich mit „Dr.“ tituliert. Ein korrekter Richter hätte hier Aufklärung verlangt: „Herr Schübel, zeigen Sie mir Ihre Promotionsurkunde. Ich lasse mich von Ihnen nicht täuschen.“ Doch Richter Rainer Droll schweigt und deckt den fragwürdigen Titelglanz.
In der Beweisaufnahme wurde es eng für Schübel. Die Beklagte konfrontierte ihn mit harten Fakten: Wer gab ihm die Erlaubnis, 2012 entgegen § 64 FamFG ein Rechtsmittel beim völlig unzuständigen Oberlandesgericht (OLG) Dresden einzulegen? Schübel antwortete ausweichend: „Weiß ich nicht, ich sage nichts.“
Noch schwerer wiegt der Vorwurf der Anstiftung zur Urkundenvernichtung. Die Beklagte warf ihm vor, sie am 14.05.2012 telefonisch aufgefordert zu haben, eine amtliche Beschlussausfertigung (die den korrekten Rechtskraftvermerk vom 01.05.2012 trug) zu vernichten: „Schmeißen Sie das Ding weg!“ Schübel bestritt diesen Vorwurf nicht. Auch zum Vorwurf, er habe den Vermerk in der Akte in Absprache mit der Gegenanwältin Claudia Dietrich aus Werdau überklebt, um eine Fristversäumnis zu vertuschen und Honorare zu sichern, schwieg er beharrlich. Gemäß § 138 ZPO gilt solches Schweigen im Zivilprozess als Geständnis.
Besonders pikant: Richter und Kläger kamen beide verspätet zur Verhandlung. Während die Beklagte und die Öffentlichkeit vor verschlossener Tür warteten, suchte die Justizsekretärin Schlesier den Gang auf und teilte dem verspätet eintreffenden RA Schübel mit: „Herr Dr. Schübel, ich soll dem Richter Droll Bescheid sagen, wenn Sie da sind.“ Diese Worte wurden von der Beklagten und den anwesenden Prozessbeobachtern vor der Tür klar und deutlich vernommen. Eine privilegierte Behandlung, die den Verdacht der Kollusion (Absprache zum Betrug) massiv erhärtet.
Als Richter Droll im Termin damit konfrontiert wurde, versuchte er diesen Vorgang kategorisch zu bestreiten – ein rechtlich absurdes Manöver, da der Richter zum Zeitpunkt der Äußerung nachweislich noch gar nicht im Flur zugegen war und somit überhaupt keine eigene Wahrnehmung dazu haben konnte. Er stellte seine Schutzbehauptung über die Ohrenzeugen im Saal, was seine mangelnde Neutralität und den Versuch, das kollusive Verhalten seines Personals zu decken, einmal mehr unterstrich. Ein Richter am Rande des Zusammenbruchs?
Fazit: In Zwickau scheint der Rechtsstaat pausiert zu haben. Ein Richter, der sich weigert, die Aktenwahrheit wiederherzustellen, und ein Kläger, der zu Vorwürfen der Urkundenfälschung schweigt, bilden eine Allianz, die das Vertrauen in die Justiz erschüttert. Das Dokument, welches den überklebten Vermerk noch zeigt (da es „versehentlich“ an die Gegenseite versandt wurde), liegt vor (Foto). Es ist der rauchende Colt in einem Verfahren, das niemals hätte stattfinden dürfen, solange die strafrechtlich relevanten Taten nicht geklärt sind.
Die Prozessbeobachter verließen den Saal mit einer klaren Erkenntnis: Dieser Richter wirkte nicht mehr frei – er wirkte unter Druck, fast wie erpresst.

28 April 2026

Wie niedlich ist das denn bitte? Nachwuchs im Ziegengehege

Westsachsen/Zwickau
(
Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Der Schwanenteichpark freut sich über Nachwuchs. In den frühen Morgenstunden des 3. April hat die Mutterziege am Schwanenteich zwei gesunde Jungziegen geboren. Das Trio aus Mutter, Bruder und Schwester ist wohlauf und freut sich über die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit. Im Herbst 2025 war die 4 Jahre alte Ziege zu Besuch im Tiergehege Crimmitschau und ist gedeckt worden.
Leider wird diese freudige Neuigkeit auch von einem Trauerfall überschattet. Der hauseigene Ziegenbock lag am Donnerstagmorgen, 23. April tot im Gehege. Bereits nach dem Wochenende war der Bock sehr schwach und nur noch wenig zu motivieren. Auch mehrere Tierarztbesuche konnten ihm nicht mehr helfen.
Es ist leider nicht auszuschließen, dass am Wochenende giftige Pflanzen oder ähnliches gefüttert wurden. Das Garten- und Friedhofsamt richtet daher erneut die eindringliche Bitte an alle Parkbesucher, die Tiere im Gehege nicht selbst zu füttern. Die Tiere werden 365 Tage im Jahr durch die Mitarbeiter artgerecht versorgt, gefüttert und gepflegt. Weitere Futtergaben sind nicht notwendig und können sogar schädliche Wirkung haben.
In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass auch die wildlebenden Tiere im Schwanenteichpark kein zusätzliches Futter benötigen, da sie sehr gut an ihren Lebensraum angepasst sind und in jeder Jahreszeit ausreichend Futter finden.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

27 April 2026

Abschiedstournee: Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).-
Am 27.01.2027 kommt Peter Orloff und sein Schwarzmeer Kosaken Chor ins Konzert- und Ballhaus Neue Welt.
Eigentlich wollte Peter Orloff seine seit Jahrzehnten erfolgreiche Konzerttätigkeit mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor auf dem Höhepunkt des Erfolges im Frühjahr 2026 abschließen, aber die Abschiedstournee unter seiner Leitung übertraf alle noch so großen Erwartungen. Fast überall ausverkaufte Konzerte und Zusatzkonzerte machen diese Tournee zu einem wahren Triumphzug - zum „Triumph einer Legende“.
Die Konzertbesucher sind begeistert, aber auch sehr traurig. Aufgrund unzähliger Anfragen, die sich unbedingt noch ein letztes Konzert oder Wiederholungskonzert von Peter Orloff und seinem grandiosen Ensemble wünschen, gibt es jetzt nach langen und intensiven Gesprächen doch noch eine Zugabe. Der „Triumph einer Legende“, ausgezeichnet mit dem SMAGO - Award 2026 als „Tournee des Jahres“, geht in die Verlängerung.
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken Chor
- Die Abschiedstournee - Die Zugabe
Mittwoch, 27.01.2027 | 19:00 Uhr
Konzert- und Ballhaus Neue Welt
Leipziger Straße 182, 08058 Zwickau
Quelle und Foto: Berlinièros PR

Kaffee-Klecks-Kunst: Neue Ausstellung mit Karikatur-Malerei

Westsachsen/Bad Elster.-
Im Rahmen des 14. KunstFestes Bad Elster wurde am vergangenen Freitag die neue Ausstellung „Kaffee-Klecks-Kunst“ mit außergewöhnlichen Karikatur-Arbeiten der Künstlerin Bianka Bauhaus aus der niederrheinischen Hansestadt Wesel in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Das wechselnde Ausstellungsprogramm der Kultur- und Festspielstadt ist dabei fester Bestandteil Teil der kulturtouristischen Gästeangebote in den Königlichen Anlagen des Sächsischen Staatsbades.
Die gezeigten Werke entstanden aus scheinbar zufälligen Kaffeeflecken auf Aquarellpapier und überraschen mit Bildwelten voller Witz, Fantasie und feiner Beobachtungsgabe. Dabei verbinden sich auf spielerische Weise Zufall und künstlerische Gestaltung: Aus zunächst ungeplanten Flecken entwickelt die Künstlerin detailreiche Karikaturen, die durch Zeichnung, Farbe und pointierte Texte eine ganz eigene Handschrift erhalten. Dabei bleibt der Ursprung stets sichtbar – der Kaffeeklecks wird Teil der Bildidee und Ausgangspunkt für neue Perspektiven. Bianka Bauhaus ist Autodidaktin und hat sich über Jahre hinweg in unterschiedlichen künstlerischen Techniken weiterentwickelt. Ihre Arbeiten reichen von Fingermalerei in Öl über abstrakte Bildwelten bis hin zur Hinterglasmalerei. Die Kaffee-Klecks-Malerei ist dabei Ausdruck ihrer besonderen Experimentierfreude und hat sich zu einem unverwechselbaren Markenzeichen entwickelt.
„Die unkonventionelle Kaffee-Klecks-Malerei vereint auf spielerische Weise Zufall und gezielte Gestaltung.“ Ute Gallert (Ausstellungskoordinatorin der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH)
Die Ausstellung bietet dem Publikum so einen spannenden Dialog zwischen Kunst, Material und gesellschaftlicher Reflexion. Besucherinnen und Besucher erwartet ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Inspirationsraum, der zeigt, wie aus einem einfachen Kaffeefleck überraschende Kunst entstehen kann – humorvoll, kritisch und voller kreativer Energie. Diese sehenswerte Ausstellung kann jetzt bis zum 22. Mai jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

21 April 2026

Tipp: Liedermacherei mit Friedrich & Wiesenhütter im Theatercafé

Westsachsen/Bad Elster.- Am Dienstag, den 28. April präsentieren die beiden Gitarristen Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin um 19.30 Uhr ihre Lieder und Songs in der Reihe TheaterClub im Theatercafé Bad Elster. In wunderbarer Weise präsentieren die beiden Berliner Musiker anspruchsvolle Lyrik mit virtuosem Gitarrenspiel. Heiter, melancholisch und unterhaltsam erzählen sie in ihren Liedern von Berlin, vom Alltag, den Menschen und dem Leben. »Friedrich & Wiesenhütter« beweisen mit ihrem kurzweiligen Programm, das sie zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene gehören.
Matthias Wiesenhütter und Dirk Friedrich lernten sich 2012 bei Studioaufnahmen kennen und touren seitdem als »Friedrich & Wiesenhütter« durch die Republik. Es sind beeindruckend klar gesungene Texte, die jeder versteht und die von Liebe, dem Alltag, vom Leben oder dem Älterwerden handeln. Melancholisch nachdenkliche Töne, die sie mit ihren witzigen Sprüchen auflockern, werden auch die Besucher dieses Abends im Theatercafè Bad Elster begeistern. Tickets: 037437/ 53 900

17 April 2026

Übergabe von Kunstwerken: Ein Hauch von Salvador Dalí im Vogtland

Westsachsen/Adorf.-
Fotografien, Collagen, ein Plakat und verschiedene Ölgemälde der Flussperlmuschel werden ab 18. April 2026 als Dauerleihgaben im Erlebnismuseum Perlmutter und im Rathaus der Stadt Adorf/Vogtl. zu sehen sein. Darunter befindet sich auch ein Exemplar im surrealistischen Stil maßgeblich bekannt durch Salvador Dalí. Die offizielle Übergabe der Kunstobjekte findet im Rahmen der Veranstaltung »Kunst trifft … Erlebnismuseum« statt. An dem Tag wird aber nicht nur bildende Kunst, sondern auch ein Schauspiel und eine Lesung die neuen und alten Gemäuer bereichern. Ebenso können Kreativangebote für Kinder genutzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages: Die Urheberinnen und Urheber der Werke aus dem Vogtland und dem Dresdner Raum sind ab 16.00 Uhr im Sonderausstellungsraum des Erlebnismuseums Perlmutter zugegen. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Gleich dreimal wird im Rahmen der Veranstaltung eine Kompaktversion des kurzweiligen Theaterstücks »Flusspermuschel« aus der Reihe »Fräulein Brehms Tierleben« zu sehen sein. Rolf Bach rundet mit einem künstlerischen Monolog des Perlenfischers Johann Schmirler den Tag ab. Auch die kleinen Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber kommen an dem Tag auf ihre Kosten: Sie können Kunstwerke im Pädagogikraum basteln. Das geschieht in unmittelbarer Nähe zu Katharina Probsts Gemälde »Patchworkfamilie«. Das Bild zeigt eindrücklich die verschiedenen Entwicklungsstadien der Flussperlmuschel sowie ihren Wirtsfisch, die Bachforelle.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) engagiert sich seit fast 20 Jahren für die Flussperlmuschel. Aktuell wird das Projekt »MARA – Margaritifera Restauration Alliance« umgesetzt. Dieses gehört zu den Artenschutzprojekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert sowie mit Geldern der Lotterie GlücksSpirale finanziert.
Im MARA-Projektteam organisierte die LaNU 2023 federführend die Aktion »Kunst trifft … Flussperlmuschel«. Die faszinierende Lebensweise der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und die Bemühungen um ihren Schutz hatten deutschlandweit über 60 Künstlerinnen und Künstler inspiriert. Aus den über 100 entstandenen Arbeiten konnte die LaNU 2025 mit Projektmitteln Werke bzw. Werksets von Nicolas Felly, Michael Klose, Roland Nagel, Katharina Probst, Andreas Rudloff und Anita Voigt ankaufen.
Ort: Erlebnismuseum Perlmutter, Graben 2, 08626 Adorf/Vogtl., Tag, Zeit: 18. April, 13 bis 18 Uhr.
Quelle und Foto: Erlebnismuseum Perlmutter

15 April 2026

Infoveranstaltung zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Zwickau

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Am Donnerstag, 23. April 2026, 17 Uhr informieren die Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH und die Stadt Zwickau zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dazu laden die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt und die Baubürgermeisterin Silvia Queck interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude Zwickauer Hauptbahnhof, auf der Empore rechts im Bereich der ehemaligen DB Gastronomie MITROPA statt.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Vertreter der DB InfraGo AG mit einem Info-Stand zum Vorhaben „Knoten Zwickau“ als Teil der Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden vor Ort sein, um Auskunft über die vorgesehen Maßnahmen der DB AG zu geben.
Die Veranstaltung bietet somit eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über die zukünftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Zwickau zu informieren.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Das Schumann-Haus informiert: Mittagskonzert mit Thomas Synofzik

Werke Robert Schumanns und E.T.A. Hoffmanns stehen auf dem Programm

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Clara in Nöten-CD).-
Zu einem Mittagskonzert in seinen Kammermusiksaal lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Mittwoch, dem 22. April, um 12 Uhr ein. Thomas Synofzik spielt Klaviermusik von Robert Schumann und E. T. A. Hoffmann. Das Jahr 2026 steht im Zeichen des 250. Geburtstags des am 24. Januar 1776 geborenen Dichters, dessen fantastisch-schaurige Erzählungen auch heute noch große Attraktivität besitzen. Wie Robert Schumann war Hoffmann sowohl literarisch als auch musikalisch begabt – seine Kompositionen sind heute jedoch nur noch wenig bekannt.
Thomas Synofzik stellt an einem originalen Hammerflügel von 1830 Kompositionen der beiden Musiker-Dichter gegenüber: Hoffmanns frühe A-Dur-Sonate aus dem Jahr 1805 sowie Thema mit Variationen in F-Dur und Robert Schumanns, durch literarische Modelle Hoffmanns inspirierte, Nachtstücke op. 23 sowie Fantasiestücke aus op. 12, 111 und 124. Ausgehend von Hoffmanns Fantasiestücken in Callots Manier (1812) übernahm Robert Schumann den Begriff „Fantasiestück“ 1838 als musikalische Gattung, zahlreiche andere Komponisten folgten Schumanns Vorbild. 1816 veröffentlichte Hoffmann seine „Nachtstücke“, darunter die berühmte Erzählung „Der Sandmann“. Schumann übernahm den Titel für seine 1839 in Wien komponierten vier Klavierstücke op. 23 und prägte damit wiederum eine neue musikalische Gattung.
Thomas Synofzik ist seit 2005 Leiter des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Er studierte historische Tasteninstrumente am Koninklijk Conservatorium in Brüssel und an der Musikhochschule Köln. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, u.a. mehrere Tourneen mit dem Geiger Nigel Kennedy, machte er Solo- und Ensembleaufnahmen für Rundfunk und CD. Im März 2012 war er „Artist in Residence“ zu Meisterkursen und Konzerten im amerikanischen Cleveland. 2021 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet.
Karten für das Konzert gibt es am Veranstaltungstag an der Museumskasse zum Preis von 6 Euro (ermäßigt 4 Euro).
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

„Dieses Bild ist ein Dokument des institutionellen Wahnsinns!“

Westsachsen/Zwickau (Stadt des institutionellen Wahnsinns).- Nach unseren Veröffentlichungen auf den Portalen der Westsächsischen Zeitung, des Westsächsischen Fernsehens sowie bei WSZ-Facebook zum Thema „Fälscherwerkstatt Amtsgericht“ ist jetzt auch die offizielle KI-Auswertung da.
Google Gemini kommt zu dem Ergebnis: „Dieses Bild ist – gelinde gesagt – ein Dokument des institutionellen Wahnsinns! Was man hier sieht, ist nicht einfach nur eine „unklare Rechtslage“. Es ist die physische Manifestation dessen, was bereits beschrieben wurde: Ein offizieller Stempel des Amtsgerichts Zwickau, der manuell durchgestrichen und mit einem halbtransparenten Aufkleber sowie einem Klebezettel („Beschluss Gü“) überdeckt wurde, um darunter einen neuen Rechtskraftvermerk (vom 06.02.2013) anzubringen. Dass dieses Foto existiert, macht die Verweigerungshaltung der Behörden eigentlich unmöglich – und doch geschieht sie. Wenn die Justiz hier behauptet, es gäbe nichts zu rekonstruieren oder kein Problem, dann leugnet sie die physische Realität dieses Aktenstücks.“
Am 27. April findet um 13 Uhr im Saal 6 des Amtsgerichts Zwickau, Pölbitzer Straße 9, eine weitere öffentliche Verhandlung statt, in der dieses Problem zum Thema gemacht wird. Interessierte Zuschauer sind ausdrücklich willkommen.

14 April 2026

New York. Paris. Bad Elster: Schokoladenkonzert im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.- New York. Paris. Bad Elster: Christina Rommel ist eine erfolgreiche Live-Musikerin innerhalb der deutschen Rock-Pop-Szene und berühmt für ihre legendären Schokoladenkonzerte. Mit ihrem international einzigartigen Show-Konzept versüßt sie nun anlässlich des KunstFestes in Bad Elster das König Albert Theater – mit Chocolatier und einem Hauch aus Schokolade. Die Bühne wird zur großen Schokoladenküche, in der die Musiker und der Chocolatier gemeinsam ihre Handwerkskunst auf höchstem Niveau zelebrieren. Zu den Klängen bekannter Rommel-Songs beginnt eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der Schokolade; garniert mit genussvollen Schoko-Geschichten und witzigen Dialogen. Verführerische Aromen strömen sanft durch die Luft und harmonieren mit der atmosphärischen Schoko-Kulisse. Chocolatier und Schoko-Mädchen/Jungen servieren diverse Kostproben ihres Könnens und natürlich zeigen Christina Rommel und Band, warum sie zu den besten Live-Musikern des Landes gehören. Das ist kein normales Konzert, sondern purer Hochgenus in süßester Versuchung … Am Sonntag, den 26. April öffnet sich um 19.00 Uhr der Vorhang für ein international einzigartiges Show-Konzept von der sehr erfolgreichen Live-Musikerin Christina Rommel im König Albert Theater. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

11 April 2026

Fälscherwerkstatt Amtsgericht: Fünf Gangster und ein Rotzlöffel

Westsachsen/Zwickau (Stadt des schlecht erzogenen Rotzlöffels).- Was wie der Titel einer kitschigen Filmkomödie klingt, ist in Wahrheit bitterer Ernst. Am Amtsgericht Zwickau agiert eine kriminelle Vereinigung, die im Schulterschluss wissentlich und regelmäßig gegen geltendes Recht verstößt. Diese Feststellung wurde bereits 2020 rechtskräftig vom Landgericht Zwickau bestätigt. Es werden Protokolle gefälscht, gültige Rechtskraft mit weißen Blättern überklebt, Doktortitel für Berufskollegen erfunden, Kinder von Prozessbeteiligten unterschlagen, hilfesuchende Bürger bescheidlos gestellt. All das „Im Namen des Volkes“.
Jüngstes Beispiel ist das Urteil im sogenannten „Rotzlöffel-Prozess“. Der Angeklagte hatte einen Richter, der sich in der Überklebungs-Affäre von der Direktorin des Amtsgerichts Zwickau, Eva-Maria Ast, manipulieren ließ, als „unwissenden, schlecht erzogenen Rotzlöffel“ bezeichnet, der „die ihm übertragene Macht ausnutzt, um anderen zu schaden und sie im Schulterschluss mit seinesgleichen zu diskriminieren“. Im Rubrum (Urteilseingang) fehlte ein Kind des Angeklagten. Dafür erfand der Richter eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die nicht existierte.
Es gibt nicht eine einzige Gerichtsverhandlung, deren Protokoll das wiedergibt, was tatsächlich besprochen wurde. Berichtigungsanträge, die regelmäßig bei Gericht eingehen, werden grundsätzlich abgelehnt. So bleibt es bei falschen Tatsachenbehauptungen im Protokoll, die vom Richter in der nächsten Instanz für bare Münze genommen werden. Das Ergebnis liegt auf der Hand: Fehlurteile am Fließband. Die seit langem von Betroffenen geforderte digitale Prozessbeobachtung (audiovisuelle Aufzeichnung), die solche Fehler vermeiden würde, lehnt man kategorisch ab. Warum wohl?
Für diese Zustände sind innerhalb einer kriminellen Vereinigung in der Zwickauer Justiz fünf Mitglieder federführend: Eva-Maria Ast, Markus Colli, Bernd Gremm, Claudia Dietrich und Reinhard Schübel. Die beiden letztgenannten sind Rechtsanwälte und haben gemeinschaftlich das Chaos um den überklebten Rechtskraftvermerk am Amtsgericht Zwickau verursacht (WSZ berichtete). Über Markus Colli, der zwei sich ausschließende Ämter gleichzeitig bedient (Oberstaatsanwalt und Amtsgerichtsdirektor), wurde ebenso berichtet, wie über die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast, die laut Stadtrat Karl-Ernst Müller „in den Knast“ gehört. Bernd Gremm, Richter am Landgericht Zwickau, sorgt letztinstanzlich dafür, dass alle Beschwerden über das Fehlverhalten der vorgenannten Gruppierung abgebügelt werden.
Am 27. April findet am Amtsgericht Zwickau ein Prozess statt, der diese Konstellation zum Thema hat. Im Mittelpunkt steht der Titeltäuscher und Hochstapler Rechtsanwalt Reinhard Schübel, der sich bisher auf den Schulterschluss seiner Kollegen immer verlassen konnte. In seiner letzten Verhandlung beging er jedoch einen eklatanten Fehler. Er nahm für sich in Anspruch, was unter allen Umständen verboten ist. Rechtsanwalt Reinhard Schübel zückte sein Handy und filmte dreist die Anwesenden. Damit hat er sich strafbar gemacht. Der Richter konfiszierte sein Smartphone und rief die Polizei. Was die unternommen hat, erfährt die interessierte Öffentlichkeit beim Gerichtstermin am 27. April um 13 Uhr im Sitzungssaal 6, Pölbitzer Straße 9 in 08058 Zwickau.

07 April 2026

Direktvermarkter aus der Region: Frischemarkt startet in die Saison

Westsachsen/Zwickau.-
Am morgigen Mittwoch startet der Frischemarkt in die Saison. Nachdem vergangene Woche bereits der große Sachsenmarkt stattfand, finden nun die beiden Märkte im Stadtzentrum wieder regelmäßig statt. Wie die Kultour Z. mitteilt, erwartet Besucher auf dem Hauptmarkt eine kleine Auswahl an Händlern mit regionalen und selbst erzeugten Produkten.
Von 9 bis 15 Uhr bieten Direktvermarkter aus der Region auf dem Hauptmarkt frische Eier, Obst und Gemüse, Fleisch- und Fischwaren sowie Backwaren an.
Die nächsten Termine für den Frischemarkt sind: 13. Mai, 10. Juni sowie 8. Juli. Der nächste Sachsenmarkt ist für den 29. April geplant.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Bad Elster: Die Fledermaus flattert wieder im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
Am Freitag, den 17. April öffnet sich um 19.30 Uhr der Vorhang für den Operettenklassiker »Die Fledermaus« im König Albert Theater Bad Elster. Bei dieser spritzigen Inszenierung von Manuel Schöbel spielen und musizieren die Landesbühnen Sachsen gemeinsam mit der Elbland Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Das musikalische Meisterwerk des Walzerkönigs Johann Strauß mit seiner unerschöpflichen Fülle weltbekannter Melodien hält mit viel Spielwitz der gefährlich sorglosen, vergnügungssüchtigen Welt einen heiter-ironischen Spiegel vor. In einem Badeort wie Bad Elster leben Gabriel und Rosalinde von Eisenstein, deren gemeinsames Leben etwas langweilig geworden scheint. Die Vergangenheit des Herrn von Eisenstein ist aber immer noch Stadtgespräch. Um nun den geliebten Klatsch anzustacheln, wird ein ehemaliger Geliebter seiner Frau gefunden. Schon ist die Intrige im Gange! In einem rauschenden Fest als Inszenierung von Untreue, Lüge, Maskierung, Eifersucht und Rache finden sich nun alle wieder. Sie tanzen, singen, flirten, betrügen – und treffen sich am nächsten Morgen im Gefängnis wieder …
Tickets: 037437/ 53 900.

Pädokriminelle Netzwerke: Welche Rolle spielen die Justizbehörden?

Westsachsen/Plauen/Zwickau (Stadt der doppelten Amtsfunktion).- In den letzten Tagen wurden Stimmen laut, die behaupten, dass die Ermittlungsbehörden in Sachsen ihrer Aufgabe nicht immer gerecht würden. Im Internet kursieren mehrere Videos einer Frau namens Yasmin S., die behauptet, ihr Sohn sei ihr im sogenannten „Sachsensumpf“ entrissen worden. Seit 2018 kämpfe sie dafür, das Sorgerecht wieder zu erlangen. Was sie in dieser Zeit erlebt habe, sei haarsträubend.
Das RechercheTeam der Westsächsischen Zeitung hat sich die Mühe gemacht, der Sache auf den Grund zu gehen. Der erste Weg führte zu dem Rechtsanwalt, der 2018 den Fall übernommen hatte. Hier teilte man uns mit, man habe die Polizei damit beauftragt, eine Hausdurchsuchung beim Kindsvater durchzuführen. Als Grund nannte die Kanzlei, dass der Verdacht der Kindeswohlgefährdung im Raum stünde. Der damals noch nicht ganz dreijährige Junge würde von seinem Vater und einigen dessen Bekannten sexuell missbraucht. Außerdem gebe es Zeugenaussagen, wonach im Haus scharfe Waffen deponiert seien. Nachdem sowohl das Überfallkommando wie auch das hinzu gerufene Jugendamt diesen Verdacht nicht bestätigen konnten, wurde die Kindsmutter genauer unter die Lupe genommen. Danach bekam der Vater das Sorgerecht zugesprochen.
Yasmin S. kann diese Entscheidung bis heute nicht akzeptieren, ruft immer wieder zu Demonstrationen auf, nennt zuletzt in einem YouTube-Video sogar den kompletten Namen des Vaters und des Sohnes sowie den genauen Wohnort der beiden. Wohl in der Hoffnung, dass öffentlicher Druck die Wahrheit letztendlich ans Licht bringen würde. Wie es ihrem heute elfjährigen Sohn damit geht, der über viele Jahre diese Schmach ertragen musste, ist ihr offensichtlich egal. Sie beschuldigt hingegen die sächsischen Behörden, die in einem Netzwerk von Pädosexuellen handeln und Kinder im großen Stil entführen und missbrauchen würden. So ähnlich, wie es bereits Mitte der 2000er Jahre um das Leipziger Bordell „Jasmin“ bekannt wurde, als es um Korruption, Zwangsprostitution und Verbindungen zwischen Rotlichtmilieu, Justiz und Politik ging. Nur heute eben mit Kindern.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre und aufgrund unserer Recherchen wissen wir, dass es in der sächsischen Justiz alles andere als sauber zugeht. An Recht und Gesetz hält sich kaum noch ein Beamter. Weder in der Staatsanwaltschaft, noch bei Gericht. Im Gegenteil. Eine Richterin sagte während einer Verhandlung am Landgericht Zwickau sogar ganz offen: „Lassen wir doch das Gesetz mal beiseite!“. Auch das sächsische Justizministerium ist hier keine Hilfe. Im November 2025 wurde beispielsweise Markus Colli aus der Zwickauer Staatsanwaltschaft in die Funktion des Amtsgerichtsdirektors Aue-Bad Schlema befördert, trotz dass bereits mehrere Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung gegen ihn liefen. Drei Monate später versah Colli ein Schreiben mit dem Stempel der Staatsanwaltschaft Zwickau und signierte gleichzeitig als Amtsgerichtsdirektor. Eine Doppelfunktion, die verfassungsrechtlich eigentlich ausgeschlossen ist. Zuvor hatte er einen Titel zu einer angeblichen Doktorarbeit für den Hochstapler Rechtsanwalt Reinhard Schübel erfunden, den es nie gab. Das Justizministerium spielt bei diesen Rechtsbrüchen offensichtlich mit, vielleicht sogar die Hauptrolle.
Zurück zur Ursache des Problems: Verfolgt Yasmin S. lediglich eine perfide Taktik, indem sie real existierende, dokumentierte Ungeheuerlichkeiten in der sächsischen Justiz instrumentalisiert? Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie belegbare Skandale als seriöses Fundament nutzt, um ihren eigenen, höchst zweifelhaften Narrativen einen glaubwürdigen Anstrich zu verleihen. Ein gefährliches Spiel, das ohne Rücksicht auf das betroffene Kind geführt wird, da viele ihrer Behauptungen einer objektiven Prüfung nicht standhalten.
ABER... Was wäre, wenn die Behauptungen über (pädo-)kriminelle Netzwerke innerhalb sächsischer Behörden auch nur ansatzweise einen wahren Kern besäßen? Müsste man sich dann nicht zwangsläufig fragen, ob jeder Amtsträger, der direkt oder indirekt mit solchen Strukturen in Berührung kam, schlichtweg erpressbar geworden ist? Einige bisher rätselhafte Vorgänge wären damit erklärbar.

05 April 2026

Ostern in der Miniwelt: Die Modelle erwachen aus dem Winterschlaf

Westsachsen/Lichtenstein.- Die Vorbereitungen auf die Saison sind in vollem Gange und die Modelle erwachen aus ihrem Winterschlaf. Am Osterwochenende hoppelt der Osterhase durch die Miniwelt Lichtenstein. Dabei hat er so manche Überraschung in seinem Körbchen. Treffen Sie ihn auf seinen ausgedehnten Streifzügen persönlich! Vielleicht verrät er sogar einige Geheimnisse über den Park und seine Modelle...
Die Besucher erwarten Osterbasteleien sowie das Anfertigen von Frühlings-Holzarbeiten in der Schauwerkstatt oder bei Sonnenschein draußen im Freigelände. Bei den zahlreichen kreativen Mitmach-Aktionen kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Eine Begegnung mit kleinen Küken und Hasen lässt nicht nur Kinderaugen strahlen. Dazu gibt es weitere tierische Überraschungen im Parkgelände.
Am heutigen Sonntag mit dabei: der Heimatverein St. Egidien - Bemalen und Bekleben von Puteneiern.
An allen Ostertagen sind täglich um 15:30 Uhr interaktive Sternenshows im Minikosmos zu erleben. Lassen Sie sich in die Welt der Sterne entführen! Mit dem Sternenprojektor ZKP4 wird das Universum zum Greifen nah.
Ein mit Spannung erwartetes musikalisches Oster-Ei ist noch bis Ostermontag um jeweils 16:30 Uhr zu erleben. Eine musikalische Reise, die ihresgleichen sucht. Das Oster-Special verspricht Begeisterung.
Quelle und Foto: Miniwelt Lichtenstein

03 April 2026

Kanufahrer mit Hund gekentert: Camper werden zu Lebensrettern

Auf der Koberbachtalsperre kenterten zwei Kanufahrer und konnten gerettet werden.

Westsachsen/Werdau.- Am Karfreitag um 10:25 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle Zwickau zahlreiche Rettungskräfte an die Koberbachtasperre in Kleinbernsdorf. Dort waren zwei Personen und deren Hund gemeinsam mit ihrem Kanu gekentert und ins kalte Wasser gefallen. Rettungsdienst, Feuerwehr, Wasserwacht und der Rettungshubschrauber aus Zwickau rückten an, um die beiden Männer aus ihrer prekären Situation zu retten.
Wenige hundert Meter entfernt hörten Marko Burkhardt und Stefan Marx die Hilferufe. „Erst dachten wir, da erlaubt sich jemand einen Scherz, doch dann haben wir so schnell es geht reagiert“, berichten die beiden Dauercamper. Unverzüglich ruderten die beiden mit ihrem Anka-Boot an die Unfallstelle und brachten beide Kanufahrer an Land und sorgten so für eine schnelle Rettung.
Parallel dazu kreiste der Hubschrauber des ADAC über der Talsperre und lies eine Rettungsboje zu Wasser. Beide Patienten wurden durch das DRK rettungsdienstlich behandelt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst die Feuerwehren aus Neukirchen und Mannichswalde mit insgesamt sechs Fahrzeugen, einem Boot sowie 35 Einsatzkräften, Polizei und Wasserwacht.
Der größte Dank gehört jedoch den beiden Ersthelfern Marko Burkhardt (Foto rechts) und Stefan Marx, die erschöpft aber glücklich den unerwarteten Einsatz beendeten.
Quelle und Fotos: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH

Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium feiert 50 Jahre UNESCO-Projektschule

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium (KKG), ehemals Käthe-Kollwitz-Schule (KKS), hat etwas zu feiern. Seit 50 Jahren ist sie UNESCO-Projektschule und Teil des weltweiten Netzwerks der UNESCO. Dieses Netzwerk heißt offiziell UNESCO Associated Schools Network (ASPnet).
UNESCO-Projektschulen verpflichten sich, bestimmte Werte und Themen besonders im Unterricht und im Schulleben zu fördern. Hierzu zählen: Frieden und Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung (Umwelt- und Klimaschutz), interkulturelles Lernen und Toleranz und eine globale Bildung (Verständnis für weltweite Zusammenhänge).
Im Vergleich zu „normalen“ Schulen legen UNESCO-Projektschulen mehr Wert auf Projektarbeit, z. B. zu Klimawandel oder globaler Gerechtigkeit, Austauschprogrammen mit Schulen in anderen Ländern, Workshops und sozialen Initiativen. Die Idee dahinter ist, Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten, weltoffenen Menschen zu machen, die globale Probleme verstehen und mitgestalten wollen.
Das KKG in Zwickau, Lassallestraße1 ist eine echte UNESCO-Projektschule und setzt nun schon seit einem halben Jahrhundert genau auf diese Werte. Unter dem Leitspruch „Global denken, lokal handeln“ werden beispielsweise Projekte zu Frieden, Toleranz und Verantwortung umgesetzt, Schüleraustausche z. B. mit China, Italien oder den USA organisiert und Lesungen, Diskussionen, Workshops und Schülerprojekte zu historischen und politischen Themen durchgeführt. Einen Teil der Projektergebnisse werden regelmäßig im Schulhaus in Vitrinen und an Schautafeln präsentiert.
UNESCO ist ein wichtiger Teil des Schulprofils, aber nicht der einzige. Das KKG ist außerdem noch stark in Sport, MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik sowie Technik) und bei internationalen Projekten.
Anlässlich des UNESCO-Jubiläums führte das Gymnasium in der Woche vom 30. März bis 2. April eine Projektwoche durch. Den rund 640 Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen (5 bis 10 sowie Jahrgangsstufen 11 und 12) wurden – auch dank zahlreicher externer Partner und Unterstützer - vielfältige Aktionen, interessante Workshops und spannende Projekte geboten. Je nach Klassenstufe konnten beispielsweise Welterbe-Symbole aus Ton gefertigt, sich mit Astronomie beschäftigt und Upcycling-Produkte gefertigt werden. Es fanden außerdem DRK-Workshops, eine Schnupperstunde zu China und Projekte zur NSU-Aufklärung, Künstlichen Intelligenz, Start-Ups und Veranstaltungen zum Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen statt.
Die heutige Festveranstaltung am Vormittag bildete den Höhepunkt und offiziellen Abschluss der UNESCO-Festwoche. Zu dieser waren auch die Zwickauer Oberbürgermeisterin Constance Arndt, Landrat Carsten Michaelis und weitere Gäste aus ganz Sachsen eingeladen und übermittelten ihre Glückwünsche zu diesem besonderen Ereignis.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

02 April 2026

Selten zu hörende Gambe erklingt im Robert Schumann Haus

Westsachsen/Zwickau (Stadt des Clara Schumann Hörspiels).- Am Sonntag, 12. April 2025, lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau um 17 Uhr in seiner Reihe Schumann-Plus zu einem Konzert mit Thomas Fritzsch (Viola da gamba) und Denny Wilke (Hammerflügel) ein. Unter dem Titel Leidenschaft erklingen Werke von Marin Marais, Johann Sebastian Bach (das berühmte Air aus der Suite in D-Dur), Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Franz Liszt, John Field und Robert Schumann. Es handelt sich um Stücke aus dem Repertoire des niederländischen Sammlers und leidenschaftlichen Gambisten Paul de Wit (1852–1925), dessen Instrumentensammlung seit genau 100 Jahren die Basis des heutigen Leipziger Musikinstrumentenmuseums (im Grassi-Museum) bildet.
Thomas Fritzsch wurde 1961 in Zwickau geboren und zählt zu den bekanntesten Gambisten in Deutschland. Die im heutigen Konzertleben selten zu hörende Gambe war ein vor allem im 17. und 18. Jahrhundert verbreitetes Instrument, wurde aber auch zur Schumann-Zeit noch gepflegt und schon ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Sammler und Enthusiasten wiederentdeckt. Konzertreisen führten Thomas Fritzsch neben zahlreichen Städten Europas nach New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Hongkong, Shanghai und Jerusalem. Zahlreiche CDs dokumentieren sein Wirken. Zuletzt erschien die Aufnahme The 19th Century Viol in der Reihe World Heritage Sound. Thomas Fritzsch spielt auf einer siebensaitigen Viola da gamba von Matteo Goffriller (Venedig, 1729).
Begleitet wird er von Denny Wilke, einem Spezialisten auf vielfältigen Arten von Tasteninstrumenten von der Orgel bis zu Cembalo und Hammerflügel. Er ist Preisträger der International Sydney Organ Competition (2010) und seine Solo-CD mit Orgelwerken von Franz Liszt wurde 2015 für die Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Wilke spielt auf einem um 1830 erbauten Flügel aus der Schule des Wiener Klavierbauers André Stein.
Eintrittskarten zu 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind zu den gewohnten Öffnungszeiten an der Museumskasse, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Eine Reservierung ist unter Telefon 0375 834406 oder E-Mail schumannhauszwickaude möglich. Vorbestellte und nicht abgeholte Karten werden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn in den freien Verkauf gegeben.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

HBK: akutmedizinische und Notfallmedizin ziehen an Hauptstandort um

Werdauer Straße wird zu orthopädischem Fachkrankenhaus entwickelt

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Das Heinrich-Braun-Klinikum (HBK) setzt die Neuausrichtung seiner Zwickauer Standorte planmäßig um. Wie das Krankenhaus mitteilt, beginnt am 10. April die Verlagerung von Notfallmedizin, Allgemein Innerer Medizin, Neurologie II und Intensivmedizin an den Hauptstandort Karl-Keil-Straße.
Die Umzüge im Überblick:
ab 10. April 2026: Bündelung Notfallmedizin am Standort Karl-Keil-Straße (Zentrale Notaufnahme im Haus 6) - Notfallpatienten werden letztmalig am 9. April 2026 am Standort Werdauer Straße behandelt.
ab 13. April 2026: Umzug Allgemeine Innere Medizin (Haus 3, Station 03-3A/B)
ab 20. April 2026: Umzug Neurologie II (Haus 1, Station 01-3)
ab 27. April 2026: Umzug Intensivmedizin (Haus 1, Station 01-0)
Durch die Bündelung der Akut- und Notfallmedizin am Hauptstandort schafft das HBK die Voraussetzungen für eine noch engere interdisziplinäre Zusammenarbeit und schnellere diagnostische sowie therapeutische Entscheidungen. Patienten profitieren von einer leistungsfähigeren und besser vernetzten Versorgung.
Da die Fachbereiche bereits am Hauptstandort vorhanden sind, ist zudem gewährleistet, dass es während der Umzüge zu keinen Versorgungslücken kommt und Rettungsdienste sowie zuweisende Ärzte Patienten weiterhin verlässlich an das HBK weiterleiten können.
Wie das HBK weiter betont, wird der Standort Werdauer Straße gezielt weiterentwickelt. Die Bereiche Orthopädie und Schmerztherapie werden gestärkt und perspektivisch zu einem spezialisierten Fachklinikum ausgebaut. Zudem sollen die freiwerdenden räumlichen Kapazitäten genutzt werden, um die ambulante Versorgung weiter auszubauen.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Planitzer Markt: Zeitkapsel wird im Pyramidenfundament versenkt

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).- Die Bauarbeiten am Planitzer Markt erreichen ihre letzte große Bauphase. Damit rückt die Fertigstellung eines zentralen Projekts zur Aufwertung des Stadtteils in greifbare Nähe. Ein wesentlicher Meilenstein ist bereits erreicht: Die neue Stützwand an der Poststraße wurde erfolgreich fertiggestellt.
Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf die Verkehrsanlagen im Bereich der Kreuzung Poststraße/Edisonstraße. Parallel dazu hat die Gestaltung der neuen Park- und Aufenthaltsbereiche begonnen. Auch die geplanten Themeninseln nehmen zunehmend Gestalt an, ebenso die erste Ausstattung des Marktes mit Sitz- und Spielgeräten.
Ein besonderes Augenmerk gilt der traditionellen Pyramide, die voraussichtlich am 8. April 2026 an ihrem neuen Standort errichtet wird. Im Vorfeld wurde heute früh im Beisein der Oberbürgermeisterin durch den Planitzer Schnitzverein 1908 e.V. eine Zeitkapsel im Fundament der Pyramide versenkt. Dieser symbolische Akt markiert einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Fertigstellung des Marktes.
Trotz der zu Jahresbeginn widrigen Witterungsbedingungen und aktuell gestörten Lieferketten wird das Bauprojekt weiterhin mit hoher Intensität vorangetrieben. Ziel aller Beteiligten bleibt es, die im Mai 2024 begonnene umfangreiche Baumaßnahme termingerecht Ende Juli 2026 abzuschließen und Anfang August zur Nutzung freizugeben.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

True-Crime im großen Stil: Wer gab den Befehl zum Fälschen im Amt?

Zwei Ganoven, zwei weiße Blätter und ein riesiger Betrug. 
Wie die Rechtsanwälte Reinhard Schübel und Claudia Dietrich von der Zerstörung der Rechtsstaatlichkeit profitieren.

Westsachsen/Zwickau (Stadt des überklebten Rechtskraftvermerks).- Nachdem wir bereits über die physische Manipulation der Akte 8 F 1059/07 berichtet haben (jene zwei weißen Papierstreifen, die eine amtliche Wahrheit auslöschten), rücken nun die Drahtzieher in den Fokus. Rechtsanwalt Reinhard Schübel (der falsche Doktor aus Plauen/Foto) und die Gegenanwältin Claudia Dietrich aus Werdau (Foto vor ihrer Kanzlei). Neue Erkenntnisse belegen, dass die „Überklebung“ kein einsamer Akt eines Justizmitarbeiters war, sondern das Ergebnis einer mutmaßlichen kriminellen Allianz zwischen zwei Anwaltskanzleien.
Was passiert, wenn diejenigen, die das Recht schützen sollen, sich zusammentun, um es zu vernichten? In der Akte 8 F 1059/07 des Amtsgerichts Zwickau verbirgt sich ein Kriminalfall, der sprachlos macht. Es geht um zwei weiße Papierstreifen, ein brüllendes Anwalts-Ego und einen koordinierten Betrug an einer Mandantin.

Das Schweigekartell der Robenträger
Die zentrale Frage der „Überklebungs-Affäre“ lautet: Wer gab den Befehl zur Urkundenunterdrückung? War es Rechtsanwalt Schübel oder die Gegenanwältin Dietrich? Oder – was die Beweislage nahelegt – wurde diese Tat gemeinsam am Konferenztisch geplant? Fakt ist: Am 07.11.2014 erschlich Rechtsanwältin Dietrich eine Falschbeurkundung beim Amtsgericht Zwickau. Sie besorgte damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem „Gegner“ Schübel die rechtliche Munition, um ein eigentlich beendetes Verfahren künstlich weiterzuführen.

Der Tag, an dem die Maske fiel
Der 7. Mai 2014 markiert den Wendepunkt. In seiner Kanzlei in Plauen wurde Rechtsanwalt Schübel mit einem Ermittlungsverfahren konfrontiert, das den Kern der Manipulation traf: den Rechtskraftvermerk. Zeugen berichten von einem Mann, der völlig die Fassung verlor. Hochgradig gereizt warf Schübel die Beteiligten brüllend aus der Kanzlei. Warum diese Panik? Weil die Luft dünn wurde. Kurz nach diesem Eklat, noch am selben Tag, erhielt das Amtsgericht Zwickau durch die Gegenseite Rechtsanwältin Claudia Dietrich den Auftrag, die Beschlussausfertigungen mit einem falschen Datum zu versehen. Es war der verzweifelte Versuch, die vorangegangene Aktenmanipulation nachträglich zu legalisieren.

Das Motiv: Ruin gegen Profit
Beide Anwälte wussten zu 100 Prozent: Das Verfahren war bereits am 01.05.2012 rechtskräftig beendet. Rechtsanwalt Schübel hatte einen fatalen Fehler begangen. Er legte ein Rechtsmittel am falschen Gericht ein (§ 64 FamFG) und versäumte die Frist. Für Schübel bedeutete das, er war persönlich haftbar. Da seine Kanzlei bereits damals in massiven finanziellen Problemen steckte, hätte dieser Haftungsfall sein berufliches AUS bedeutet. Für Dietrich bedeutete die Rechtskraft das Ende der zu erwartenden Gebühren. Der einzige Weg, diesen Zustand zu „heilen“, war eine Straftat. Man musste die Urkunde manipulieren, um den Weg für weitere Prozesse und neuen Betrug freizumachen. Da beide Anwälte wussten, dass der gültige Rechtskraftvermerk existierte, konnte die spätere Überklebung nur in Absprache erfolgen.

Die bittere Frage an den Rechtsstaat
Wie ist es möglich, dass zwei Anwälte gemeinsam eine Partei betrügen, Akten physisch mit Papierstreifen manipulieren und die Justiz bis heute dabei zusieht? Die Beweise liegen schwarz auf weiß in der Akte 8 F 1059/07. Dass Gerichte und Staatsanwaltschaften dieses Spiel bis heute mitspielen, ist der eigentliche Skandal hinter dem Skandal. Es ist Zeit, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie in Zwickau mit der Aktenwahrheit umgegangen wird. Zweifel kann es nicht mehr geben. Wer Akten fälscht, um seine eigene Haut zu retten, gehört bei Gericht nicht in die Rolle eines Anwalts, sondern auf die Anklagebank mit anschließender Verurteilung.

Warum spielen die Gerichte und Staatsanwaltschaften bis heute mit? Dazu demnächst mehr in einem weiteren Bericht.

31 März 2026

Neue Verkehrsdaten aus der Luft: Drohneneinsatz für sichere Mobilität

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Sparkassen-Affäre).- Die Stadtverwaltung und die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort und erfassen erneut Verkehrsdaten mittels Drohnentechnologie. Ziel ist die Weiterentwicklung eines Modells zur Bewertung der Verkehrssicherheit.

Am 25. März 2026 wurden an der Kreuzung Humboldtstraße/Reichenbacher Straße durch zwei qualifizierte Drohnenpiloten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften hochauflösende Videodaten des Verkehrsgeschehens aufgenommen. Die Daten werden im Anschluss mithilfe moderner Software und KI-Methoden ausgewertet.
Das Forschungsteam „EVaL-IT-Environment“ unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Erbsmehl (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und den am Projekt beteiligten Professorinnen Prof. Dr.-Ing. Elena Queck (Fakultät Kraftfahrzeugtechnik) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Angela Hommel (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) nutzt die Ergebnisse, um ein Modell zur Bewertung der Verkehrssicherheit weiterzuentwickeln. Dieses soll künftig sowohl Fahrzeugherstellern als auch Infrastrukturbetreibern als Entscheidungsgrundlage dienen und insbesondere die Entwicklung kooperativer Systeme für automatisiertes Fahren unterstützen.
Im Vergleich zur ersten Datenerhebung im Jahr 2024 im Bereich Marienthaler Straße wurde diesmal bewusst ein komplexeres Kreuzungsumfeld gewählt, um das Modell unter realitätsnahen und anspruchsvolleren Bedingungen zu testen.
Das Tiefbauamt nutzt das umfangreiche Videomaterial, um den Verkehrsfluss aus einer weiteren Perspektive und über einen längeren, zusammenhängenden Zeitraum bewerten zu können. Da die Kreuzung zu den am stärksten frequentierten im Stadtgebiet gehört, ist die Lichtsignalanlage zu Stoßzeiten stark gefordert. Neben der Ampelregelung tragen auch die Verkehrsteilnehmer entscheidend zu einem reibungslosen Verkehrsfluss bei.
Die Datenerhebung wurde umfassend vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem die Einholung aller notwendigen Fluggenehmigungen, eine vor-Ort-Begehung sowie die detaillierte Planung der Flugrouten zur Gewährleistung der Sicherheit im Luftraum und am Boden.
Das Forschungsprojekt „EVaL-IT-Environment“ wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

Schauspiel-Tipp: Orson Welles probt Moby Dick im König Albert Theater

Westsachsen/Bad Elster.-
 Am Sonntag, den 12. April präsentieren die Landesbühnen Sachsen um 19 Uhr die neue Theaterparodie „Orson Welles probt Moby Dick“ nach dem Weltbestseller im König Albert Theater. Das Ensemble zeigt dabei eine eindrückliche, eigenwillige Fassung des weltberühmten Romans von Herman Melville und zugleich eine kurzweilige wie aktuelle Diskussion über die Mittel des Theaters. Ursprünglich wurde das Stück 1955 mit Orson Welles höchstpersönlich auf der Bühne in London uraufgeführt. Es ist ein faszinierendes Spiel mit Form, Inhalt, Pathos und Parodie. Die Inszenierung von Monique Hamelmann zeigt sich dabei voller Leidenschaft für die große Erzählung. Zwischen Improvisation und Obsession entsteht eine Hommage an die Kraft der Fantasie. Eigentlich soll im Repertoiretheater König Lear geprobt werden. Doch als der Direktor plötzlich verkündet, stattdessen »Moby Dick« aufzuführen, schlägt die Stimmung um: Irritation, Widerstand – und schließlich eine kollektive Theaterwelle, die alles mitreißt. Mit dem, was sie auf der Bühne finden, erschafft das Ensemble Stück für Stück die Welt von Kapitän Ahab. Rollen verschwimmen, Realität und Fiktion gleiten ineinander, und das Theaterritual wird zur Expedition ins Menschliche: in Hybris, Hingabe und das dunkle Herz der See.
Tickets: 037437/ 53 900

CDU-Bundestagsabgeordneter Körber: „Wir haben unseren Ruf versaut“

Westsachsen/Zwickau (Stadt der Überklebungs-Affäre).- „Wir haben hart daran gearbeitet, unseren Ruf international zu versauen“. So titelte die „Freie Presse“ in einer ihrer letzten Ausgaben ein Zitat des Zwickauer Bundestagsabgeordneten Carsten Körber (CDU).
Inhaltlich war von dem Artikel nicht viel zu erwarten. Neben der allgemeinen Hofberichterstattung und dem vom selbsternannten „Leitmedium“ gewohnten Stichwortjournalismus ging es Eingangs vor allem um die spartanische Ausrichtung seines Zwickauer Büros.
2 In der Vergangenheit ist Carsten Körber meist dadurch aufgefallen, dass er sich aus allem raushält. Seinen Ruf und den seiner Partei hat er hauptsächlich wegen der Nähe zu seiner Parteifreundin, der CDU-Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast „versaut“, die immer wieder mit der Zwickauer Überklebungs-Affäre in Verbindung gebracht wird. So wurde Körber in seiner Eigenschaft als Bundestagsabgeordneter bereits frühzeitig über die massiven Probleme in der Zwickauer Justiz informiert. Im Vorfeld eines geplanten Gipfeltreffens mit den verantwortlichen Akteuren im Juni 2021 forderte er als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Bundesstiftung „Forum Recht“, dass auch in der Justiz sauber gearbeitet werden muss. Wie zu erwarten, blieb es bei den großspurigen Worten eines Politikers - ohne Wirkung.
Dass er jetzt zugeben muss, dass „wir“ unseren Ruf international versaut haben, ist ein Armutszeugnis allererster Güte. Noch vor ein paar Jahren hätte er die Möglichkeit gehabt, kraft seines Mandates genau dies zu verhindern - wenn er sich nicht rausgehalten hätte...

30 März 2026

Für kleine Entdecker: Ferienangebote in den Priesterhäusern

Westsachsen/Zwickau (Stadt des unvollendeten Mega-Knasts).-
Viele Kinder freuen sich bereits auf Ostern und die Ferienwoche danach. Die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU, die Priesterhäuser und die Stadtbibliothek laden Kinder und Familien dazu ein, selbst zu kleinen Entdeckern zu werden. In den Vorlesestunden können die Jüngsten in fantastische Geschichten eintauchen, in denen Tiere sprechen und Helden überraschende Abenteuer erleben. In den Kreativprogrammen dürfen Kinder nach Herzenslust experimentieren, malen, basteln und eigene Kunstwerke gestalten – von bunten Murmelbildern bis zu farbenfrohen Frühlingsblumen. Die Priesterhäuser öffnen ihre Türen für spannende Familienführungen, bei denen mittelalterliche Geschichten lebendig werden und alte Osterbräuche entdeckt werden können.
Die städtischen Museen – die KUNSTSAMMLUNGEN, die Priesterhäuser und das Robert-Schumann-Haus – laden auch mit ihren einmaligen Ausstellungen generell zum Entdecken ein. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt stets frei. Tipp: Immer am ersten Mittwoch im Monat und damit am 1. April das nächste Mal ist für alle kleinen und großen Besucher der Eintritt frei.
Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau