28 Januar 2021

Luftbildaufnahmen: Werdau erhält „digitalen Schatz“ geschenkt

Westsachsen/Werdau.- Diesen Anruf wird Oberbürgermeister Sören Kristensen noch eine Weile in Erinnerung behalten. Klaus-Dietmar Hessel aus Meerane, der im Jahr 2007 für den Bildband „Werdau von oben gesehen“ rund 1.000 Luftbilder der Region aus einem Flugzeug der FSA-Flugschule Altenburg Airservice GmbH angefertigt hatte, bot der Stadt an, nach Auflösung des Verlags die restlichen, noch nicht verkauften rund 150 Bildbände sowie das gesamte digitale Fotomaterial zu übernehmen.
Am 27.01.2021 wurde das Material abgeholt und es ist nach einer ersten Sichtung beeindruckend. Neben den 329, im Bildband veröffentlichten Bildern sind mehrere hundert zeitgeschichtliche Dokumente in hoher Qualität, etwa Fotos vom Bau des Pleißencenters, die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten, Luftbilder der wunderschönen Landschaft unserer Region und vieles andere jetzt im Besitz der Stadt Werdau.
„Wir sind außerordentlich dankbar für diese überaus großzügige Schenkung und werden die Unterlagen nach einer entsprechenden Sichtung sehr gern mit unseren Nachbargemeinden Fraureuth und Langenbernsdorf teilen, welche ebenfalls Inhalt dieses Bildbands waren“ erklärt Oberbürgermeister Sören Kristensen, der sich bei Klaus-Dietmar Hessel sehr herzlich für die Schenkung bedankt hat.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

25 Januar 2021

Gewinner ausgezeichnet: Manfred Mustermann fehlt

Westsachsen/Werdau.-
Am Werdauer Weihnachtsrätsel haben sich 22 Personen beteiligt. Alle Gewinner lagen eng bei einander. Die Siegerin des diesjährigen Weihnachtsrätsels, Frau Kathrin Schwanitz (Foto sitzend) hatte die volle Punktzahl und alle Fragen mit Ihren Töchtern Mariana und Elisabeth (Foto stehend) richtig gelöst. Beim zweiten und dritten Platz gab es mehrfach die gleiche Punktzahl der Teilnehmer. Die Gewinner (Platzierungen) wurden durch eine „Glücksfee“ gezogen und bekamen Ihre Preise zugeschickt.
Die Preise für die Gewinner stellten Herr Hoff von der „Flora Apotheke“ und Frau Näser-Küchler von „Näser Optik“ zur Verfügung. Beide unterstützen seit Einführung des Weihnachtsrätsels die Stadtverwaltung Werdau mit Sachpreisen. Wir bitten darum, dass der Teilnehmer Manfred Mustermann (Markt 4711 in Werdau) sich bei uns meldet! Die Antworten des Teilnehmers waren zwar nicht alle korrekt, sie haben uns aber zum „schmunzeln“ gebracht und uns für das neue Weihnachtsrätsel 2021 Anregungen geliefert. Dafür möchten wir uns bei Manfred Mustermann mit einem kleinen Präsent bedanken.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Das Garten- und Friedhofsamt warnt: Eisflächen nicht betreten!

Westsachsen/Zwickau.- Neuschnee, Eisglätte und Temperaturen um den Gefrierpunkt bestimmten das Wetter am Wochenende – und ebenso das Einsatzgeschehen des Winterdienstes der Stadt. Die Wetterlage erforderte mehrfaches Ausrücken aller Räum- und Streufahrzeuge. Durch den anhaltenden Schneefall am Samstagmorgen hatte die komplette Winterdienst-Flotte bis in die Abendstunden alle Hände voll zu tun, Straßen und Wege von Schnee zu befreien. Am Sonntag starteten alle Räum- und Streufahrzeuge ab 6 Uhr in eine weitere Schicht. Ab Mittag bis in die Abendstunden hinein waren aufgrund der Wetterentwicklung dann nur noch Einsätze weniger Fahrzeuge notwendig.
Das volle Aufgebot an Winterdienstfahrzeugen ist heute seit 4 Uhr wieder im Stadtgebiet unterwegs. Besondere Vorkommnisse gab es am Wochenende keine.
Das Winterwetter wird laut Wetterdienst auch in den nächsten Tagen noch anhalten. Die niedrigen Temperaturen lassen vor allem auch die Teiche und Bachläufe gefrieren. Die Schneedecke auf einem Gewässer verhindert jedoch, dass sich eine stärkere Eisschicht bilden kann. Das Garten- und Friedhofsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Betreten der Eisflächen aufgrund der fehlenden Tragfähigkeit unbedingt zu unterlassen ist! Besonders Kinder gehen gerne aufs Eis und sind durch die Eltern auf diese Gefahren hinzuweisen. 

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

21 Januar 2021

Antrittsbesuch in Plauen: Arndt und Oberdörfer sprechen über Theater

Westsachsen/Zwickau/Plauen.- Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer und Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt sind sich einig: Aktuell eine Diskussion über die Finanzierung des Theaters Plauen-Zwickau zu führen, ist weder erforderlich noch sinnvoll. Die Städte verbindet der bis Ende 2022 geltende Grundlagenvertrag. „Weder in der Stadtverwaltung Zwickau noch in der Plauens wird derzeit an ‚Sparplänen‘ gearbeitet oder über die Schließung einzelner Sparten nachgedacht“, betont Constance Arndt. Ralf Oberdorfer ergänzt: „Ziel für die Geschäftsführung bleibt weiterhin, das bestehende Strukturkonzept konsequent umzusetzen. Diese Aufgabe ist allerdings nicht neu.“
Wichtig sei momentan, dass das Theater nach dem pandemiebedingten Lockdown schnellst- und bestmöglich wieder seinen Spielbetrieb aufnehmen kann, was in Zwickau zudem mit der Eröffnung des umfassend sanierten Gewandhauses verbunden ist. Darauf müssten sich sowohl die Leitung und die Beschäftigten des Theaters als auch Aufsichtsrat und Gesellschafter konzentrieren. Für Verhandlungen über eine Fortführung des Grundlagenvertrages ist danach noch ausreichend Zeit. Diese sollen nach Meinung von Arndt und Oberdorfer in Ruhe und partnerschaftlich zwischen den beiden Städten erfolgen. Selbstverständlich sollen dabei auch die Vorstellungen und die strategischen Überlegungen der Theaterleitung eine Rolle spielen. Abzuwarten ist außerdem die Oberbürgermeisterwahl in Plauen.
Die finanzielle Leistungsfähigkeit sowohl von Plauen als auch von Zwickau ab 2023 kann in diesen noch zu führenden Beratungen zwangsläufig nicht ausgeklammert werden. Fest stehen für Ralf Oberdorfer und Constance Arndt jedoch der Wert und die Bedeutung, die das Theater hat: „Unser gemeinsames Theater ist ein aktiver und zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens. Es ist darüber hinaus ein wichtiger Standortfaktor für unsere beiden Städte und die gesamte Region!“, erklären beide übereinstimmend.
Oberbürgermeisterin Constance Arndt war am heutigen Mittwoch zu einem offiziellen Antrittsbesuch bei ihrem Amtskollegen in Plauen gewesen. Bei diesem Termin hatten sich beide unter anderem über das Theater ausgetauscht.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Stadtratssitzung: Einwohnerfragestunde fällt „Pandemielage“ zum Opfer

Westsachsen/Zwickau.- Fragte man bis vor kurzem noch bei Vertretern der Zwickauer Stadtspitze nach Möglichkeiten an, wie sich Bürger in die hiesige Kommunalpolitik einbringen können, erhielt man stets den Hinweis auf die Einwohnerfragestunde zur Stadtratssitzung. Hier konnte sich jeder, der in der Stadt wohnt oder hier ein Gewerbe betreibt, mit seiner Frage persönlich und direkt an Politik und Verwaltung wenden. Bereits unter Alt-OB Rainer Eichhorn (CDU) war diese Möglichkeit erheblich ausgedünnt worden und wurde statt monatlich nur noch vierteljährlich ermöglicht. In diesem Rhytmus fand die Einwohnerfragestunde bis ins Jahr 2020 statt. Damit ist nun Schluss.
Da im Aushang zur nächsten Stadtratssitzung kein entsprechender Tagesordungspunkt vorkommt, fragten wir im Rathaus an. Erst nach mehrfacher schriftlicher und persönlicher Nachfrage erhielten wir folgende Antwort: „Angesichts der Pandemielage ist es erforderlich, auch die Tagesordnung des Stadtrates möglichst kurz zu halten, soweit dies rechtlich und aufgrund der Entscheidungserfordernisse machbar ist. Aus diesem Grund wurde auf die Einordnung der Einwohnerfragestunde im Januar verzichtet. Seitens der Fraktionsvorsitzenden erhob sich dazu kein Widerspruch.“
Dass die „Pandemielage“ hier als Grund für diese Verweigerung aufgeführt wird, erscheint aufgrund der Tatsache, dass die Stadtratssitzungen eigens zur Einhaltung der aktuellen Bestimmungen seit neuestem im Ballsaal Neue Welt stattfinden, wenig plausibel. Kein Wunder also, wenn sich hier der Verdacht aufdrängt, dass man die „Pandemielage“ als Vorwand benutzt, um unangenehme Fragen bereits im Keim zu ersticken. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Fraktionen von CDU/FDP, Afd, SPD/ Grüne/ Tierschutzpartei, Die Linke und „Bürger für Zwickau“ diesen Notverordnungen der Zwickauer Stadtspitze im Gleichschritt folgen. Für drängende Fragen von Einwohnern und Gewerbetreibenden müssen in Zukunft wohl andere Kommunikationswege gefunden werden. Wir rufen hier ausdrücklich NICHT zu einer Demonstration vor der Stadtratssitzung auf.

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20 Januar 2021

Nach Explosion: Rettungskräfte und Hubschrauber im Großeinsatz

Westsachsen/Werdau.- Am Mittwoch, den 20.01.2021 um 11:42 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Werdau, Steinpleis und Leubnitz sowie der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Zwickauer Land e.V. zu einer Verpuffung mit anschließender Brandentwicklung in die Leubnitzer Waldsiedlung gerufen.

Vor Ort angekommen stellten die Einsatzkräfte ein Feuer im Erdgeschoss einer Doppelhaushälfte fest. Zudem wurden mehrere Verletzte vermisst. Die Kameraden der Feuerwehr konnten zwei Personen aus dem stark beschädigten Gebäude retten. Sie wurden, ebenso wie andere Betroffene, vom DRK-Rettungsdienst versorgt bzw. betreut. Drei Verletzte konnten vor Ort behandelt werden, ein Schwerverletzter wurde mit einem der beiden nachgeforderten Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Leipzig geflogen. Eine weitere Bewohnerin erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.
Insgesamt waren 38 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr mit 9 Fahrzeugen im Einsatz, zudem die Teams von vier Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungshubschraubern des ADAC sowie 2 Organisatorischen Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Helfer der Krisenintervention und das Einsatznachsorgeteam Südwestsachsen kümmerten sich um die Betroffenen. Die Polizei war mit 14 Kräften vor Ort. Die Brandermittlung hat ihre Arbeit zur Ursache aufgenommen.

Quelle und Fotos: André Kleber/Marketingmanufaktur Werdau

19 Januar 2021

Zwickau brennt: Drei Großeinsätze der Feuerwehr an einem Nachmittag

Westsachsen/Zwickau.- Nachdem ein Wohnungsbrand am gestrigen frühen Nachmittag in Pölbitz glimpflich ausgegangen war, mussten die Berufsfeuerwehr Zwickau und die Freiwillige Feuerwehr Pöhlau gegen 14:12 Uhr erneut ausrücken. Die Integrierte Rettungsleitstelle alarmierte zu einem Brand in einer Lagerhalle einer Firma in der Reinsdorfer Straße. Diesmal brannte aus bisher unbekannter Ursache Material in einem Regal in einer Lagerhalle (Foto oben).
Mitarbeiter der Firma hatten bereits mit Feuerlöschern und einem Wasserschlauch mit der Brandbekämpfung begonnen. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Zwickau löschten den Brand und belüfteten die Halle. Zwei Mitarbeiter der Firma, die mit den Löscharbeiten begonnen hatten, wurden dem Rettungsdienst übergeben. Ein Mitarbeiter wurde zum Ausschluss einer Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst in ein Zwickauer Krankenhaus verbracht, der andere Mitarbeiter wurde vor Ort behandelt.
Nach den beiden Feuerwehreinsätzen in der Pölbitzer und der Reinsdorfer Straße folgte innerhalb kurzer Zeit ein dritter Löscheinsatz der Feuerwehr. Um 15:46 Uhr wurden die Kameraden der Berufsfeuerwehr Zwickau und der Freiwilligen Feuerwehr Marienthal zu einem Brand an der Reichenbacher Straße alarmiert. Die Rauchsäule war schon während der Anfahrt zu sehen.
Bei Ankunft der Feuerwehr brannten ein Kleintransporter und ein Teil des Carports bereits lichterloh. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf ein Oldtimerfahrzeug, das ebenfalls im Carport stand, und das Wohnhaus verhindert werden. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Durch den Einsatz und Restlöscharbeiten kam es auf der Reichenbacher Straße stadtauswärts (Höhe Flugplatz) zeitweise zu Behinderungen. Im Einsatz waren insgesamt 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Zwickau Marienthal, des Rettungsdienstes und der Polizei.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau


15 Januar 2021

Zwickauer Digitalpakt: 736 Tablets für 5500 Schüler

Westsachsen/Zwickau.- Mit dem Ziel, die Bedingungen für den digitalen Fernunterricht während der Corona-Pandemie zu verbessern, haben Bund und Länder im Rahmen der Umsetzung des „Digitalpakt Schule“ ein zusätzliches Förderprogramm im Umfang von 500 Mio. Euro aufgelegt. Dafür stehen nun für die etwa 5500 Schüler der Stadt 736 Tablets zur Verfügung, was einer Bedarfsabdeckung von fast 14 Prozent entspricht. Zweck dieses Sofortausstattungsprogramms ist es, Schülern, die zu Hause nicht über entsprechende Geräte verfügen, leihweise mit mobilen Endgeräten auszustatten. Dadurch soll gewährleistet werden, dass auch Kinder aus bedürftigen Familien und Schüler mit sogenanntem Migrationshintergrund die Möglichkeit erhalten, am Homeschooling-Unterricht teilzunehmen. Besondere Kriterien für die leihweise Bereitstellung sind dabei nicht geregelt. Die Schulen entscheiden in eigener Zuständigkeit unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Mittel und des vor Ort vorhandenen Bedarfs.
Marcel Kruppa (Foto links), Amtsleiter für Schule und Soziales, übernahm die Leitung der kurzen Veranstaltung im Rathaus, zu der auch Grit Jakob (Foto rechts), die Leiterin der Dittesschule, eingeladen war. Schüler waren zur Übergabe nicht anwesend. Marcel Kruppa, der seinen Posten von Amtsvorgänger Uwe Findeiß (SPD) übernommen hatte, stellte bereits zu Beginn klar, dass die elektronische Aufrüstung der Schulen vor allem im Hinblick auf die Lockdown-Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen des Schulbetriebs von ausschlaggebender Bedeutung seien. „Homeschooling“, früher auch als Hausaufgabe bezeichnet, nennt man somit das neue Konzept, welches in Zeiten von Abstandsregeln, Maskenzwang und Schulschließungen den klassischen Unterricht ersetzen soll.
Die Mutter einer Zwickauer Schülerin äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: „Ständige Hausaufgaben und das Lernen am Computer ersetzen keinen Schulunterricht. Die Schulschließungen sind ein Vergehen an unseren Kindern. Die Spätfolgen dieser Versäumnisse sind nicht abzusehen. Darüber hinaus ist es für viele Eltern schlicht unmöglich, nach ihrer Arbeit noch die Aufgabe der Schule zu übernehmen“.
Im Rahmen der Umsetzung des eigentlichen „Digitalpaktes Schule“ soll laut Stadtverwaltung eine flächendeckende und leistungsfähige WLAN-Ausleuchtung stufenweise in allen kommunalen Schulen bis spätestens Ende 2023 eingerichtet werden.

12 Januar 2021

Stadt- und Dampfmaschinenmuseum: Umzug fast abgeschlossen

Westsachsen/Werdau.- Seit April 2020 sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Stadt- und Dampfmaschinenmuseums Werdau mit der Vorbereitung und Durchführung des Umzugs des Außendepots in der ehemaligen Grundschule Steinpleis beschäftigt. Grund des Umzuges ist der beabsichtigte Verkauf der Immobilie. Mehrere hundert Objekte aus dem Bestand des Museums wurden in den folgenden Monaten gesichtet, inventarisiert und für den Umzug vorbereitet, sodass erste Transporte im Sommer 2020 durchgeführt werden konnten. Ziel der Transporte war hauptsächlich das neue Depot im frisch restaurierten Fachwerkhaus am Museumsstandort in der Holzstraße in Werdau. Hier fanden unter anderem archäologische Funde, Haushaltsgegenstände und technische Geräte eine neue Heimat. Größere Museumsstücke, wie Maschinen und größere Möbelstücke werden zukünftig in einem neuen Außendepot im Werdauer Stadtzentrum sicher bewahrt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Pflegesimulation: Lebensgroße Puppe für die praktische Ausbildung

Westsachsen/Zwickau.- Die Paracelsus-Klinik setzt seit Neuestem für die praktische Ausbildung von Pflegekräften eine Pflegepuppe ein. Mit der Simulationspuppe können komplette Pflegehandlungen in verschiedenen Abschnitten der Ausbildung trainiert werden.
„Eine solche Pflegepuppe ist eine wunderbare Ergänzung in der praktischen Ausbildung. Unsere Auszubildenen oder Schüler im freiwilligen sozialen Jahr können Pflegemaßnahmen in ihren Abläufen üben und trainieren. Viele Schüler, die direkt von der Schulbank zu uns kommen, haben Berührungsängste. Sie erlangen mit unserer Puppe namens Gerri mehr Sicherheit im Umgang mit Patienten“, erklärt Praxisanleiterin Janine Bochmann. „Unsere Auszubildenen sind von den Möglichkeiten, die die Simulationspuppe bietet, fasziniert. Durch die vielen Gelenke kann man z.B. verschiedene Patientenpositionierungen sehr gut erklären und zeigen. Mit Gerri können wir Gruppenanleitungen einfacher umsetzen und auch das ‚Schüler lernen von Schülern‘ ist möglich,“ erläutert sie weiter.
Die Pflegepuppe ist in ihrer äußeren Erscheinung einem älteren Menschen nachgebildet. Um den Lehrstoff noch besser vermitteln zu können, sind Wunden wie Hautentzündungen unter der Brust oder ein Dekubitus dargestellt. Mit der Pflegepuppe ist es möglich, komplette Handlungssituationen aus dem Pflegealltag zu üben und zu trainieren. Es können Techniken der Grundpflege, wie Ganzkörperpflege, Kleidungswechsel und Patientenlagerungstechniken erlernt werden. Außerdem können die Schüler verschiedene Injektionstechniken, Verbandstechniken und durch austauschbare Module auch weibliche und männliche Blasenkatheterisierung üben.

Quelle und Foto: Paracelsus Klinik Zwickau