23 Juli 2021

Schluss mit Schule: Feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse

Westsachsen/Werdau.-
Die Turnhalle füllte sich, die junge Klavierspielerin Clara S. K. aus der achten Klasse ging im Geiste ihre Noten durch und die angehenden Abiturienten liefen nervös in ihren schicken Roben auf und ab. Eltern schwenkten zufrieden ihre Blicke über die Köpfe der Schüler und der anderen Gäste.
Nun ist es endlich soweit – für die insgesamt 49 Abschlussschüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums ist nach zwölf langen Schuljahren endlich Schluss mit klassischem Unterricht. Jörg Oettler, Schulleiter des Gymnasiums, erlebte diesen Wechsel nun bereits zum vierten Mal in Werdau mit und entließ die Abschlussklassen mit „ihren ganz persönlichen Zertifikaten über die Schulzeit“ in den neuen Lebensabschnitt. Besonders stolz ist er auf die wirklich guten Ergebnisse der Alexander-von-Humboldt-Schüler. Mit den Worten: „Genießen Sie den Moment und seien Sie stolz auf das Geleistete!“, übergab der Pädagoge das Wort an sein Lehrerkollegium.
Die einzelnen Tutoren der jeweiligen Leistungskurse erteilten für die herausragenden Leistungen in den Fächern Deutsch, Chemie, Physik und Mathe besondere Auszeichnungen. So wurden zwei Schülerinnen mit der Sonderehrung in Deutsch, eine Schülerin und ein Schüler in Mathe, drei Schülerinnen in Chemie und schließlich ein Schüler und eine Schülerin in Physik ausgezeichnet.
Mit einer Abschlussnote von 1,0 erlangte Lara Geßner den besten Abschluss des Jahrganges. Auf die Frage nach ihrem Wunschwerdegang antwortete Lara: „Ich bin mir noch nicht sicher, ob Medizin oder Lehramt. Aber ich tendiere zum Lehramt. Denn nach dem Studium möchte ich gern zurückkehren und hier in Werdau am Alexander-Humboldt-Gymnasium den kommenden Generationen so viel Wissen und Motivation vermitteln, wie es bei mir der Fall war“. Frau Geßner verließ den Abschlussabend mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bis sie erkennt, was ihr mit ihrem fantastischen Abschluss alles für Möglichkeiten geboten werden.
Die Stadt Werdau ist stolz auf ihre hellen Köpfe und wünscht den Abiturienten für ihre Zukunft viel Erfolg und alles erdenklich Gute.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

22 Juli 2021

Stadtführung für Jedermann: Greiz - fürstlich vogtländisch

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
Gehen Sie mit dem Gästeführer der Tourist-Information Greiz auf Entdeckungstour und lernen Sie die ehemalige Residenzstadt Greiz während des Rundganges kennen und lieben. Haben Sie sich schon immer gefragt, wer im Unteren Schloss wohnte und welche Funktion die Alte Wache hatte? Dann kommen Sie mit auf die spannende Erkundungstour. Sie erfahren interessante Details zur Geschichte der Stadtkirche St. Marien, werden am Greizer Schlossgarten vorbei zum Röhrenbrunnen geführt und bestaunen die schönen Architekturdekors der im Jugendstil erbauten Straßenzüge. Das Rathaus mit dem Marktplatz und dem Marktbrunnen bilden den Abschluss Ihres Ausfluges in die Geschichte und die Gegenwart der Stadt Greiz.
Infos und Anmeldung unter www.greiz.de / tourismus@greiz.de
Termin: Samstag, 24. Juli 2021
Preise: Erwachsene 5 Euro / Kinder 3 Euro
Tickets: nur im Vorverkauf in der Tourist-Information im Unteren Schloss Greiz
Treffpunkt: Greiz, Unteres Schloss, Burgplatz 12, Tourist-Information
Zeit: 14.00 Uhr / Dauer rund 90 Minuten
Wichtige Hinweise: Für die Stadtführung bitten wir um vorherige Anmeldung. Die Teilnahmetickets sind im Vorverkauf, bzw. bis max. 15 Minuten vor Beginn der Führung, in der Tourist-Information Greiz im Unteren Schloss, Burgplatz 12, erhältlich. Eine Teilnahme an dem Rundgang ist nur mit gültigem Ticket möglich. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind während des Rundganges einzuhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

21 Juli 2021

Modernisierung von Erdgas-, Wassernetz und Straßenbeleuchtung

Westsachsen/Werdau.-
Ab 09.08.2021 bis 05.11.2021 erneuern die Stadtwerke Werdau GmbH und die Wasserwerke Zwickau GmbH Ihre Wasser-, Gas- und Straßenbeleuchtungsanlagen in der Leubnitzer Hauptstraße 4 bis 26. Dabei werden auch die Hausanschlüsse für Wasser und Erdgas mit erneuert. Der Bau soll in 2 Bauabschnitten erfolgen. Zunächst ist geplant die Versorgungsleitungen vom 09.08.2021 bis 15.10.2021 bis zur Leubnitzer Bahnhofstraße zu erneuern. Ab 18.10.2021 kommt es dann zur Sperrung der Kreuzung Leubnitzer Hauptstraße / Leubnitzer Bahnhofstraße bis 05.11.2021. Für diese Baumaßnahme muss die Leubnitzer Hauptstraße ab 09.08.2021 voll gesperrt werden. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Bauausführendes Tiefbauunternehmen ist die Firma: H. Klemm Tiefbaubetrieb Ansprechpartner der Stadtwerke Werdau GmbH sind Herr Seidel (Straßenbeleuchtung 0152-54536735) und Herr Grünert (Erdgasversorgung 0172-3526941).

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

20 Juli 2021

Tipp der Woche: Auf eine Ohrfeige rauf ins Theater

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, den 1. August öffnet sich um 19 Uhr der Vorhang im König Albert Theater Bad Elster für die Erfolgskomödie „Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit rauf kommen?“ nach Andrew Robb. Es spielen Tanja Baumgart und Christian Holdt in einer Inszenierung von Jan Käfer.
Groß, dunkelhaarig und blauäugig - nach einer aktuellen Studie machen diese Punkte einen attraktiven Mann aus. Aber was ist mit dem Hausputz, Müll runterbringen oder gar inneren Werten? Genau hier liegen die Fallstricke des Alltags, die mit dieser Komödie aufs Korn genommen werden. Der Held des Stückes ist Thomas, der nach drei Jahren Ehe von seiner Frau verlassen wird. Am Boden zerstört hilft ihm seine langjährige beste Freundin mit einer einfachen wie genialen Idee: Kontaktanzeigen. Und so beginnt für Thomas eine rasante Berg- und Talfahrt der Gefühle...
Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

19 Juli 2021

FP hört mit: „Niemand hat die Absicht, Zwangsimpfungen einzuführen“

Westsachsen/Zwickau.-
Während das schöne Sommerwetter am vergangenen Freitagabend zahleiche Besucher in die Zwickauer Innenstadt und speziell in die Biergärten der durch die Corona-Maßnahmen gebeutelten Gastronomen lockte, nutzte die Bürgerinitiative „Volksstimme“ einmal mehr die Gelegenheit, um lautstark auf die zahlreichen politischen Mißstände im Lande hinzuweisen. Vor der Lokalredaktion der „Freien“ Presse in der Hauptstraße machten sich die Teilnehmer ordentlich Luft. Ob sie gehört wurden, ist bisher nicht bekannt.
Nach Ansicht der Organisatoren ist die derzeitige Serie von Lockerungen nur als Verschnaufpause zu betrachten, bevor Bundes- und Landesregierungen im Herbst (wenn die anstehenden Bundestagswahlen vorüber sein werden) mit neuen und noch schärferen Freiheitsbeschränkungen aufwarten würden. Dass diese Vermutung durchaus berechtigt ist, zeigte sich bereits in der Vorwoche, als Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer steigende Fallzahlen für den kommenden Herbst angekündigt und „harte Maßnahmen für Impfunwillige“ in Aussicht gestellt hatte. Obwohl Kretschmer bis dato nicht deutlich machte, was genau unter seinen angedachten harten Maßnahmen zu verstehen sei, zeichnet sich immer deutlicher ab, wohin die Reise gehen dürfte. Die einstigen Beteuerungen, niemand hätte die Absicht, Zwangsimpfungen einzuführen, scheinen für Kretschmer und seine Kollegen zum Geschwätz von gestern zu gehören, welches heute keinen mehr wirklich interessiert. „Harte Maßnahmen gegen Impfunwillige sind schließlich in einem Rechtsstaat völlig normal“, so Kretschmer, der in den vergangenen Monaten vor allem durch seine erstaunlichen Kehrtwenden hinsichtlich der Corona-Maßnahmen auf sich aufmerksam machte.
Für die Teilnehmer der Kundgebung war daher am Freitag klar, dass trotz vorübergehender Lockerungen kein Anlass zur Entwarnung besteht. Der Protestaktion schlossen sich ebenfalls zahlreiche Gäste aus dem Chemnitzer Umland sowie der VW-Betriebsrat Andre Krüger (ZENTRUM AUTOMOBIL) an. Weitere Veranstaltungen gegen Lockdown, Impfzwang und Testpflicht sind kontinuierlich in Planung. Treffpunkt ist jeweils der Zwickauer Hauptmarkt, montags ab 19 Uhr und freitags ab 18 Uhr.

17 Juli 2021

Zwickauer Überklebungsaffäre: Tatzeitpunkt und Täterin ermittelt

Westsachsen/Zwickau.- Nach fast einem Jahrzehnt intensiver Suche nach dem „unbekannten Überkleber“, wie ihn Exjustizminister Sebastian Gemkow (Foto oben/CDU) in einer Stellungnahme gegenüber dem Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags nannte, taucht jetzt ein Schreiben der Potsdamer Rechtsanwaltskanzlei Magerl aus dem Jahr 2018 auf, in dem die Justizsekretärin Annett Swart als Täterin benannt wird. In einer Berufung am Landgericht Zwickau teilt der Rechtsanwalt Ulrich Magerl mit: „Der korrekte Rechtskraftvermerk (RKV), welcher die Rechtskraft des Beschlusses des Amtsgerichts Zwickau vom 23.3.2012 auf den 1.5.2012 bescheinigte, wurde mehr als ein Jahr später unter dem 6.2.2013 überklebt und von der Justizsekretärin Swart beim Amtsgericht Zwickau im Wege einer Urkundenfälschung am 10.4.2013 auf den 6.2.2013 geändert“. Beide mit der Sache befassten Justizsekretärinnen, Katrin Rößler, die den ersten RKV aufbrachte, und Annett Swart, die die Fälschung vornahm, sind im Schreiben als Zeugen aufgeführt. Ein Anruf bei der ebenfalls mit der Angelegenheit betrauten Justizsekretärin Schanz am Oberlandesgericht (OLG) Dresden ergab: „Das ist doch ganz leicht heraus zu bekommen, wer die Akte in den Händen hatte“. Der Pirnaer Rechtsanwalt Martin Braukmann setzt noch eins drauf und behauptet: „Das Mädel von der Zwickauer Geschäftsstelle hat sich nicht getraut, gegen die Anweisung des OLG anzustinken“. Die Berufung wurde seitens des Gerichts verhindert, der Termin kurzfristig abgesagt. Damit ist klar: Die Zwickauer Staatsanwaltschaft hat im Schulterschluss mit allen anderen in der Sache befassten Juristen die vom OLG in Auftrag gegebene Urkundenfälschung gedeckt.
Trotz mehrerer Strafanzeigen, angebotenen Zeugen und zahlreicher weiterer Hinweise verweigert die vom unter Stasi-Verdacht stehenden Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner (Foto unten) geleitete Behörde bisher jegliche Ermittlungen. Da nun feststeht, wer der „unbekannte Überkleber“ ist, der den RKV nach Aussage einer studierten Richterin außerdem noch „irrtümlich überklebt“ haben soll, wurde erneut Strafanzeige erstattet. Diesmal gegen die Justizsekretärin Annett Swart. Die Erhebung der öffentlichen Klage wird angestrebt. Man darf gespannt sein, wie viele Beteiligte sich noch in diesen illegalen Strudel mit hinein ziehen lassen.

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16 Juli 2021

Jolinchen freut sich: Die Natur hält Einzug in der Kita Zwergenland

Westsachsen/Werdau.-
Im Februar 2020 nahmen die Eltern aus dem Zwergenland an einer Jolinchen Kids – fit und gesund Befragung von der AOK teil. Dies ist ein Kita-Programm, das die Gesundheit von Kindern fördern soll. Im Mittelpunkt stehen Ernährung, Bewegung und das seelische Wohlbefinden. Momentan befinden sich die Kinder des Zwergenlandes mit dem Drachenkind auf Entdeckungsreise im „Gesund-und-lecker-Land“. Dort erleben sie Tag für Tag viele schöne Aktivitäten und auch die Neugier eines jeden wird geweckt. Dabei lernen sie spielerisch und mit Spaß eine gesunde Lebensweise kennen.
Im Eingangsbereich der Kita steht ein kleiner Zug, mit dem die Kinder gemeinsam zu vielen spannenden Haltestellen fahren: 1. Trinkoase, 2. Der Bunte Garten, 3. Die Station Mach-satt, 4. Der Tierbauernhof, 5. Der Fett Klecks und 6. Die Einmal-am-Tag-Station.
Jolinchen reist derzeit auch noch mit und entdeckt zusammen mit den Kleinsten andere aufregende Orte wie den Fitmach-Dschungel oder ein Ausflug auf die Insel „Fühl mich gut“. Das kleine Drachenkind unterstützt die Erzieherinnen und gibt ihnen einen Leitfaden, Materialien und Schulungen. Besonders wichtig ist eine aktive Mitarbeit der Eltern, um die gesunde Lebensweise auch im Familienleben zu integrieren und auszubauen.
Aber das ist noch nicht alles! Aus dem Jolinchen Kids-fit und gesund - Programm entstand im Außenbereich im Garten ein Hochbeet. Mit diesem können die Kids selbst Gemüse anbauen, dem Wachstum zuschauen und einfach nur bei einem tollen Naturschauspiel dabei sein. Möhren, Kohlrabi, Kürbis & Co – dafür braucht es keinen üppigen Garten mit Gemüsebeet, es reicht eine kleine Ecke mit etwas Sonne in der Kita "Zwergenland". Das Hochbeet ist für die Kita eine echte Bereicherung. So können die Kinder hautnah miterleben, wie aus einem winzigen Samenkorn Gemüse wächst und schlussendlich auch schmeckt.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

„TATORT DALI“: original autorisierte Lithografien zu gewinnen

Westsachsen/Waldenburg.-
Salvador Dalí: Künstler, einflussreiche Persönlichkeit, Genie – so würde er sich wohl allzu gern selbst beschreiben. Dalí war ein Tausendsassa in künstlerischer Hinsicht. Aber das reichte ihm nicht. Er schuf die Kunstfigur Salvador Dalí, die die Massen begeisterte und ihn zu einem der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts machte. Seine exzentrische, fast schon egomanische Art faszinierte Viele und verschaffte ihm eine Aura der Einzigartigkeit.
Dalí schaffte es mit seinen spektakulären Kunstaktionen viele Schaulustige zu begeistern. Besonders das von ihm neu geschaffene drucktechnische Verfahren „Bouletismus“ (deutsch: Kugelismus) war geradezu ein Spektakel. Er füllte u.a. Gefäße, Muscheln, Rhinozeroshörner mit Tuschetinte und ließ sie auf einem Stein zerschlagen. Die dabei entstandenen Farbkleckse interpretierte er mal als Engelsflügel mal als Windräder. Er experimentierte gern und wusste wie man sich dabei bestens in Szene setzen konnte. Es war bestimmt ein fast schon verstörender Anblick den Künstler in mitten von einer Herde Schafe stehend und auf einen Stein mit einer Pistole schießend zu sehen. Ganze Arenen konnte er mit seinen Experimenten füllen und so schnelles Geld machen. Seine Ehefrau, Muse und Managerin Gala vermarktete ihren Mann so gut, dass sie sich ein luxuriöses Leben leisten konnten.
Werke, die diese Kreativität und Experimentierfreude zeigen, sind in der Waldenburger Ausstellung „Tatort Dali – Original und Fälschung“ genauso wie weitere Arbeiten seines über 1.500 Arbeiten bestehenden grafischen Schaffens zu sehen. So u.a. Populäre Originalarbeiten, wie z.B. „Helene und das trojanische Pferd“, “Melting space time – Schmelzende Raumuhren“ oder „Flordali I und II“. Für das ungeschulte Auge sind Original und Fälschung nicht zu unterscheiden. An welchen Kriterien man einen echten Dalí erkennen kann und wie es kam, dass Salvador Dalí zu einem der meistgefälschten Künstler wurde, können die Besucher bei einer der Führungen erfahren.
Insgesamt kann man sagen, die Sonderausstellung „Tatort Dali“ inkl. der Führungen durch die Galerie sind nicht nur einzigartig, sondern etwas Besonderes. Zum ersten Mal sieht man Originale und Fälschungen nebeneinander. Gerade deshalb möchte Helmut Rebmann, der Eigentümer dieser wertvollen Sammlung, DREI ORIGINAL AUTORISIERTE LITHOGRAFIEN UNTER ALLEN BESUCHERN DER AUSSTELLUNG VERLOSEN. Die Aktion beginnt am 01. August und endet am 30. September 2021.

15 Juli 2021

Endlich wieder geöffnet: Strandbad Koberbachtalsperre und WEBALU

Westsachsen/Zwickau.-
Lange mussten wir in diesem Jahr bangen, ob und wenn ja, wann die Schwimm- und Freibäder in Deutschland wieder öffnen können. Seit dem 28. Juni können nun alle Wasserratten im WEBALU und im Strandbad Koberbachtalsperre nach Herzenslust ins kühle Nass springen. Während der Schulferien vom 26. Juli. bis 03. September hat das WEBALU von 10 Uhr bis 19 Uhr durchgehend geöffnet.
Für alle Saunabegeisterten heißt es, noch etwas Geduld aufzubringen. Die Bereitschaft, in den Sommermonaten bei heißen Temperaturen noch in die Sauna zu gehen, ist erfahrungsgemäß gering. Daher ist der Saunabereich derzeit noch geschlossen. Aber kurz vor Ende der Sommerferien, ab dem 01. September, öffnet die Saunalandschaft im WEBALU. Dann steht dem heißen Saunagang nichts mehr im Wege.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

14 Juli 2021

200 Verbandkästen verwertet: Die „Alten“ retten wieder Leben

Westsachsen/Crimmitschau/Werdau.-
Es ist eine gute Tradition beim Deutschen Roten Kreuz in der Region, die immer mehr Unterstützer findet: Seit vielen Jahren sammeln die haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder abgelaufene Kfz- und Betriebsverbandkästen, um deren Inhalt zu sortieren und nach zu nutzen.
Das Material, das meist zwar nicht mehr steril aber auch nicht schlecht ist, geht dabei vor allem in den Bereich der Aus- und Fortbildung, wird also zu Übungszwecken genutzt. „Alte, ungeöffnete Erste-Hilfe-Materialien landen oft im Müll. Wir stellen uns dem ganz bewusst entgegen und setzen klar auf die nachhaltige Nutzung dieser Ressourcen“, erklärt Dr. Lars Kretzschmar, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Zwickauer Land e.V.
Insgesamt rund 200 Sani-Kästen sortierten die Helfer der DRK-Wasserwacht Koberbachtalsperre bei ihrem jüngsten Arbeitseinsatz im Katastrophenschutz-Zentrum in Langenhessen. Das Material stammt vor allem aus Autohäusern und von Privatpersonen. Nur ein sehr kleiner Teil geht in die Entsorgung. Die meisten Produkte stehen, säuberlich sortiert, für Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen zur Verfügung. Somit profitieren insbesondere Führerscheinanwärter und betriebliche Ersthelfer, die sich vom Roten Kreuz schulen lassen. Aber auch der Nachwuchs wird gefördert. So findet das Material auch im Jugendrotkreuz und bei der praktischen Ausbildung von Sanitätern Verwendung. Die leeren Kästen selbst werden wiederum im Bereich der Altenpflegeausbildung eingesetzt. Dort entstehen unter anderem Geräuschkästen für die Betreuung der Senioren.
Wer diesen Nachhaltigkeitsansatz des DRK unterstützen möchte, kann seine alten Verbandmaterialien unter anderem an der Werdauer Stadtinformation und der Werbemanufaktur Werdau GmbH auf der Mühlenstraße abgeben.

Quelle und Foto: André Kleber, Werbemanufaktur Werdau GmbH