13 Juli 2021

Freilufttipp der Woche: Der Bundesolaf rebelliert im Doppelpack

Westsachsen/Bad Elster.-
Der Ehrenkünstler Olaf Schubert ist zurück in der Heimat: Am Donnerstag (22.07.) und Freitag (23.07.) freut sich Bad Elster jeweils um 20.00 Uhr auf sein brandneues Programm »Zeit für Rebellen« im NaturTheater als Freiluft-Spektakel der »schubertschen« Art! Dass Olaf Schubert national wie international zu den ganz Großen gehört, ist weithin bekannt. Rebell war Schubert freilich schon immer. Niemals schwamm er mit dem Strom! Aber auch nicht dagegen. Ein Schubert schwimmt neben dem Strom. Auf dem Trockenen, denn dort kann er laufen. Er ist eben vor allem ein sanfter Rebell. Einer, der nicht vorsätzlich unter die Gürtellinie geht, sondern dort zu Hause ist. Wie kaum ein Zweiter versteht sich Olaf zudem darauf, die Sorgen und Nöte der Frauen ernst zu nehmen. Auf der Bühne gibt er eben immer alles. Versetzt Berge. Indem er redet, singt und gelegentlich auch tanzt. Und so verwundert es kaum, dass die überwältigende Mehrheit seiner zahlreichen weiblichen Fans mittlerweile Frauen sind … Rebel Yeah! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de
Der Klassik-Tipp der Woche: Am Samstag, den 27. Juli erheben die Musikerinnen und Musiker der Chursächsischen Philharmonie um 19.30 Uhr wieder ihre Instrumente für »Die vier Jahreszeiten« als konzertante Bad-Elster-Bilderschau mit der Musik von Vivaldi im König Albert Theater Bad Elster. Diese exklusive Konzertproduktion der Chursächsischen Philharmonie für das König Albert Theater entführt das Publikum mit Vivaldis weltbekanntem Konzert-Zyklus in einen Rausch der Jahreszeiten: In einer passend inszenierten Bilderschau verschmelzen hier Musik und wunderschön eingefangene Bad-Elster-Impressionen zu einer harmonisch-unterhaltsamen Jahreszeiten-Collage, die alle Sinne berührt. Die Konzertmeisterin Almut Seidel wird hierbei den Solopart und die Leitung übernehmen. Die Gäste Bad Elsters tauchen somit in das Klangbild Vivaldis als Frühling im Elstertal, in der Sommerpracht Königlicher Anlagen, im goldenen Herbst der Festspielmeile und im Wintertraum der historischen Bäderarchitektur ein. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Der Kabarett-Tipp der Woche: Am Sonntag, den 25. Juli beehrt der „Meister der Halbsätze“ um 19.00 Uhr erstmalig das König Albert Theater: Vorhang auf für Rolf Miller! Nun ist der Odenwälder Komiker mit seinem neuesten Programm im sommerlichen Bad Elster zu Gast und verspricht ein Chaos der verquerten Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings. Gesellschaftlich relevante Themen werden dabei häufig auf dem Niveau selbstgefälliger Stammtischreden abgehandelt, in Halbsätzen, mit vielen Pausen, hinter denen die Pointe wartet. Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt – trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. Das Halbsatz-Phänomen zeigt dem Publikum erneut, dass man nicht alles glauben darf, was man denkt. Da hilft dann am Ende halt wieder nur ein ironisches: einwanfrei. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de
Abgerundet wird das Sommerprogramm in den Königlichen Anlagen Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie, sehenswerten Kunstaustellungen und der Dauerausstellung im Sächsischen Bademuseum. Tickethinweis: Im Zuge der Veranstaltungen gibt es aufgrund der Hygienekonzepte spezielle Veranstaltungsregelungen. Tickets können derzeit über den Onlinevorverkauf oder über den telefonischen Vorverkauf erworben werden. Der Ticketservice in der Touristinformation Bad Elster ist jeweils von Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr für den Vorverkauf und sämtliche Programminfos geöffnet. Alle aktuellen Infos: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

09 Juli 2021

Regenbogen entsteht: Diesmal ganz ohne ideologischen Hintergrund

Westsachsen/Werdau.- Kunterbunt ging es in unserem Kindergarten Pusteblume zu – die Erzieher und Mitarbeiter der Kindertagesstätte haben sich für ihre Kinder wieder ein wundervolles und pädagogisch wertvolles Jahresprojekt einfallen lassen. Eine Reise ins Reich der Farben. Hier wurde den kleinen Pusteblumen spielerisch die Farbwelt erklärt und somit ein Grundstein für das Verständnis von Farben gelegt. Farben bestimmen unser ganzes Leben. Wir wählen unter anderem unsere Kleidung nach ihnen aus, dekorieren die Wohnung nach unseren Vorlieben oder wissen durch sie, wann wir sicher eine Straße überqueren können. Für Erwachsene ist das Erkennen von Farben selbstverständlich, Kinder müssen jedoch erst lernen, die Farben zu erkennen und zu benennen.
Bereits letztes Jahr wurde damit begonnen, angelehnt an die Jahreszeiten, den Kindern Woche für Woche die Farben des Regenbogens zu erklären und näherzubringen. Zuerst standen Orange, Rot, Blau, Lila, Grün und schlussendlich Gelb auf dem Plan. In diesen Wochen und auch darüber hinaus wurde sich nicht nur mit den Farben in kleineren Projekten auseinandergesetzt, sondern auch verschiedene Techniken angewandt um den Kleinsten die Bedeutung von Farben und deren Schönheit aufgezeigt. Wenn Kinder anfangen, Farben zu lernen, dann werden diese auch hin und wieder mal vertauscht. Daher kam der Regenbogen hierbei immer wieder zum Einsatz und begleitete die Kinder und Erzieher innerhalb des ganzen Jahres. Ob entsprechend bemalt oder mit Rupf-Technik beklebt, der Regenbogen mit seiner Farbenvielfalt war und ist überall im Kindergarten anzutreffen.
Zum Abschluss des Projektes veranstalteten die Kinder und Erzieher im Juni ein Fest im Reich der Farben. Hier waren neben den Kindern auch die Eltern gefragt – farbliche passende Gestaltung der Kleidung, ja sogar die farblich passende Auswahl von Obst und Gemüse oder Getränken wurden bedacht. Den Höhepunkt des Abschlussfestes definierte ein Farbspiel der Kinder, die sich bekleidet mit den entsprechenden Farben so aufstellten, sodass am Ende ein gigantischer Regenbogen am Boden entstand.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

Den 24. Greizer Stadttaler ziert das Kronentor des Unteren Schlosses

Westsachsen/Ostthüringen/Greiz.-
In Feinsilber 999, Kaiserzinn, Messing, Kupfer oder Bi-Metall sind die Festtaler Greiz 2021 in der Tourist-Information Greiz eingetroffen und ab sofort erhältlich. Patrick Simm hat den diesjährigen Stadttaler bei sich in der heimischen Werkstatt in Renningen prägen müssen, da aus den bekannten Gründen (Corona) ein Aufenthalt und das Anprägen in Greiz nicht möglich war. Die Abbildung des wunderschönen Kronentor schuf er nach Fotoansichten, welche ihm die Tourist-Information Greiz zur Gestaltung des Talers gern zur Verfügung gestellt haben. Bleiben wir voller Zuversicht, dass der 25. Greizer Festtaler im nächsten Jahr wieder ganz offiziell in Greiz am Röhrenbrunnen, zum Park- und Schlossfest im Juni, angeprägt werden kann.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz

Buchsommer: Ab Montag in der Stadtbibliothek Zwickau

Westsachsen/Zwickau.- Am kommenden Montag fällt der Startschuss für den diesjährigen Buchsommer in der Stadtbibliothek Zwickau. Für alle lesebegeisterten Jugendlichen im Alter von 11 bis 16 Jahren heißt es wieder, die Ferien mit aufregenden Geschichten aus dem eigens angeschafften Buchbestand zu füllen. Diejenigen Teilnehmer, die es schaffen bis 5. September mindestens drei Bücher zu lesen, erhalten am Ende ein Zertifikat und eine kleine Belohnung. Die Anzahl stellt für echte Bücherwürmer natürlich kein Hindernis dar, was auch die große Teilnehmerzahl der letzten Jahre gezeigt hat. Die Anmeldung erfolgt direkt in der Bibliothek mit dem Schülerausweis und ist nicht an eine Mitgliedschaft bei der Einrichtung gebunden. Daneben küren die Teilnehmer unter zehn nominierten Titeln den Sieger des „Buchsommer-Leserpreises“.
Eigens für den Buchsommer hat die Bibliothek 107 neue Bücher angeschafft, die ausschließlich den Teilnehmern des Buchsommers vorbehalten sind. Darunter unter anderen „Cryptos“ von Ursula Poznanski -ein Thriller der Extraklasse aus dem Bereich der Climate Fiction über eine Welt, die dem Klimawandel erlegen ist. „Scherbenhelden“ von Johannes Herwig gehört ebenfalls zu diesen Werken. In dem neuen Roman wird das wilde und emotionale Porträt von Jugendlichen in einer Zeit der Veränderung und der Ziellosigkeit gezeichnet. Mit dabei ist auch „Sankt Irgendwas“ von Tamara Bach: Wer kann sich nicht an seine Klassenreisen erinnern, an ungerechte Lehrer und das Gefühl, diesen einen Moment für immer festhalten zu wollen? Eine Art Machtkampf zwischen Schülern und Lehrern. Ob in dem Protokoll mehr steht? Und ob wirklich eine ganze Klasse von der Schule geschmissen werden kann? Oder aber Kira Licht mit ihrer Fantasy-Trilogie „Kaleidra“ – Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist – denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. So ist für jede Menge Vielfalt gesorgt.
Der Buchsommer ist eine Initiative der sächsischen Bibliotheken für Kinder und Jugendliche. Den Buchsommer gibt es seit 2012 und ist als landesweites Projekt daran interessiert die Lesefreude zu wecken und das freiwillige, selbstgesteuerte Lesen zu unterstützen. Auch wenn in den vergangenen Jahren die Lesekompetenz zugenommen hat, so gibt es dennoch große Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen. Generell lässt sich feststellen, dass Jungen seltener Lesen als gleichaltrige Mädchen. Dem soll mit einer themengerechten Bereitstellung an Literatur auch und besonders für Jungs entgegengewirkt werden.
Im vergangenen Jahr haben in Zwickau insgesamt 78 Kinder und Jugendliche teilgenommen, 44 haben am Ende der Aktion auch ein Zertifikat für mindestens 3 gelesene Bücher erhalten.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

08 Juli 2021

Sonderausstellung: Werke von Salvador Dali im Schloss Waldenburg

Westsachsen/Waldenburg.-
Die spektakuläre Gemäldeausstellung im Schloss Waldenburg „TATORT DALI – ORIGINAL & FÄLSCHUNG“ erlangte längst große Beliebtheit und wurde im Juni bereits von zahlreichen Gästen besucht. Aus Bewunderung wurde Neugier. Viele Fragen zu den Bildern wurden gestellt, welche nun bei einer Führung durch die Sonderausstellung beantwortet werden. Die Sonderführungen werden an festen Daten angeboten (18.07.2021, 01.08.2021 und weitere unter www.schloss-waldenburg.de/veranstaltungen).
Salvador Dali gilt mehr als 30 Jahre nach seinem Tod als eine der schillerndsten, vielseitigsten und produktivsten Künstlerpersönlichkeiten weltweit. Paris, Barcelona, Berlin – wo immer auch Dali Ausstellungen stattfinden - sorgen die Ereignisse für eine wahrhafte „Dali-Manie“ und nun auch im Schloss Waldenburg. Erstmals überhaupt kann man in dieser Zusammenstellung Originale und Fälschungen, die teilweise von den Landeskriminalämtern für diese Ausstellung freigegeben wurden, nebeneinander betrachten und vergleichen. Die Fälschungen wurden überwiegend mit einer verblüffenden Perfektion hergestellt. Die Gesamtschau ist eine Leihgabe und stammt aus der Kunstsammlung Rebmann. Viele der ausgestellten Arbeiten dokumentieren eine handfeste Kriminalgeschichte, so unter anderem hat Helmut Rebmann, gemeinsam mit drei weiteren Sammlerkollegen vor etwa 15 Jahren für insgesamt zwei Millionen Euro Dali-Bilder gekauft, die sich als Fälschungen erwiesen. Aus dieser Geschichte stammt die Idee, nun Originale und Fälschungen zusammen auszustellen.
Während der Ausstellung sind verschiedene Kataloge erhältlich sowie für Interessenten zur Einsicht das druckgrafische Gesamtwerkverzeichnis mit einem Vorwort von Dali. Unter anderem benennt es die Originalitätskriterien der verschiedenen Grafiksignaturen, Papierarten und Auflagebezeichnungen. Eine echte Hilfe Original-Dalis von unautorisierten Auflagen oder Fälschungen zu unterscheiden.


07 Juli 2021

„Weltoffene Kommune“: Ein Paradies für Drogendealer?

Westsachsen/Zwickau.-
Seit einigen Monaten wirbt die Zwickauer Stadtspitze mit sichtbar großem Propagandaaufwand damit, an der aus Steuergeld finanzierten Multikulti-Aktion „Weltoffene Kommune“ teilzunehmen. Obwohl diese Teilnahme noch eine Altlast aus der Findeiß-Ära ist, hat auch Zwickaus amtierende Oberbürgermeisterin Constanze Arndt (Bürger für Zwickau) mehrfach bekräftigt, ihr sei die sogenannte „Weltoffene Kommune“ eine Herzensangelegenheit. Man möchte wohl auf diese Weise eine Vorbildfunktion bei der Herbeiführung des Vielvölkerstaates auf dem Gebiet Deutschlands übernehmen und instrumentalisiert zu diesem Zweck die an sich positiv besetzten Begriffe der „Weltoffenheit“ und „Toleranz“. Die angestrebte multiethnische Gesellschaft wird dabei in den schillerndsten (sprich: „bunten“) Farben ausgemalt.
Davon, wie die Realität tatsächlich aussieht, konnten sich zahlreiche Zwickauer vor allem in den letzten Tagen ein aussagekräftiges Bild machen. So hielt am Freitag ein junger Schutzsuchender aus Gambia die Zwickauer Polizei auf Trab, indem er lautstark und offensichtlich unter Drogeneinfluss stehend mit einem feststehenden Messer durch die Zwickauer Innenstadt marodierte. Da dieser „bedauerliche Einzelfall“ von Passanten gefilmt wurde und danach im Internet rasche Verbreitung fand, sah sich im Anschluss auch die „Freie“ Presse genötigt, darüber zu berichten.
Auf Seiten der Polizei ist man offensichtlich an solche Dinge bereits gewöhnt und übt sich in Beschwichtigung: Es habe für unbeteiligte Personen keine Gefahr bestanden, beeilte sich Polizeisprecher Jan Meinel im Anschluss zu versichern. Aus welchem Grund dennoch ein Großaufgebot bewaffneter Polizisten nötig war, um den jungen Mann vom schwarzen Kontinent festzunehmen und in die Psychatrie zu bringen, konnte Meinel leider nicht deutlich machen.
Leider neigen derlei „Einzelfälle“ dazu, sich immer schneller zu häufen. So sorgte schon im Juni eine Hetzjagd auf ein 12jähriges deutsches Mädchen im Stadtteil Marienthal für Aufsehen, ebenso wie ein Überfall auf dem Zwickauer Neumarkt durch schutzsuchende Jugendliche, der für das Opfer schließlich in der Notaufnahme endete. Die Liste ließe sich noch lange weiterführen, nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass die bekannt gewordenen Fälle aufgrund der allgegenwärtigen Schweigespirale nur die Spitze des kriminellen Eisbergs bilden. Schutzsuchende Migranten gelten hierzulande als gewissermaßen sakrosankt, während man sich mit der Erwähnung von Straftaten wie den oben genannten oder gar mit öffentlich geäußertem Zweifel an der Multikulturellen Gesellschaft leicht mit dem Vorwurf, ein „Rassist“ oder schlimmeres zu sein, konfrontiert sieht.
Ein weiterer Grund für die Annahme, dass die Situation in Wahrheit sehr viel schlimmer ist, als man uns glauben machen möchte, ist die Tatsache, dass bestimmte Straftaten vonseiten der Polizei gar nicht mehr registriert werden und so auch in keinem Polizeibericht oder gar Zeitungsartikel auftauchen. So zum Beispiel geschehen am 1.Juni diesen Jahres. In einer Parkanlage an der Leipziger Straße im Zwickauer Stadtteil Pölbitz kam es an diesem Nachmittag gleich zu zwei aufeinanderfolgenden Polizeieinsätzen wegen einer Gruppe augenscheinlich afrikanischstämmiger Jugendlicher, die auf aggressive Weise andere Parkbesucher belästigten. Die Reaktion der Einsatzkräfte fiel sehr entspannt aus. So hatten die afrikanischstämmigen Jugendlichen nach Eintreffen der Polizei noch reichlich Gelegenheit, mitgeführte Substanzen im Gebüsch zu verstecken, um sich dann im Anschluss der Leibesvisitation zur Verfügung zu stellen. Erst auf Hinweis von Zeugen wurden die Polizisten auf die versteckten Substanzen hingewiesen, sodass sie sich zu einer mehrere Minuten dauernden, eher halbherzig wirkenden Durchsuchung des örtlichen Gebüsches genötigt sahen (Foto). Die kurze Suche blieb indess erfolglos.
Während dieser Suche wurden die Beamten von den mutmaßlichen Drogendealern ausgelacht, was bei Beobachtern dieser Szene für Unmut und Kopfschütteln sorgte. Immerhin erhielten die Schutzsuchenden einen Platzverweis, was sie jedoch nicht davon abhielt, wenige Minuten nachdem die Polizei die Örtlichkeit verlassen hatte, zurückzukommen und ihr „Eigentum“ aus dem Gebüsch zu sichern. Gegenüber einer Parkbesucherin, von der sie offensichtlich vermuteten, dass sie die Polizei informiert hatte, stellten die afrikanischstämmigen Jugendlichen zudem noch mit den Worten „Ich stech dich ab, du Fotze!“* ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse unter Beweis.
Auf wiederholte Anfrage des Rechercheteams der Westsächsischen Zeitung teilte Polizeisprecher Jan Meinel mit, dass von den Vorfällen am 1.Juni nichts aktenkundig sei, weshalb auch keine Auskunft über das Geschehen erteilt werden könne. Es kann also nicht verwundern, wenn Vorfälle wie dieser nicht an die Öffentlichkeit dringen, da sie es nicht einmal bis in den Polizeibericht schaffen. Für ideologische Projekte wie das der „Weltoffenen Kommune“ und deren Betreiber dürfte sich diese Verschweigepraxis als durchaus vorteilhaft erweisen. Schließlich fällt es auf diese Weise wesentlich leichter, sich das Scheitern linker Gesellschaftsutopien weiterhin schönzureden. Im Zwickauer Rathaus, wo man überaus stolz auf das Logo „Weltoffene Kommune“ ist, scheint dies der Fall zu sein.

*Wir haben uns im Interesse der authentischen Berichterstattung dazu entschieden, die getätigte Äußerung des afrikanischstämmigen Jugendlichen trotz ihrer Heftigkeit im Wortlaut zu übernehmen. Leser mit besonders sensiblem Sprachgefühl bitten wir um ihr Verständnis.

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Veranstaltungsinformation

Zeit für Veränderung! DU kannst die Verfassung ändern. Glaubst du nicht? Dann informiere dich über die Gemeinwohllobby! Gelegenheit dafür gibt es online. Jeden Montag 19.00 Uhr bieten wir zudem auf dem Hauptmarkt Zwickau Informationen und einen Debattenraum zur Gemeinwohllobby. Informiere dich! www.gemeinwohllobby.de

Wegen Kammermusik: Park „Neue Welt“ wird gesperrt

Westsachsen/Zwickau.-
Am Sonntag, dem 11. Juli verwandelt sich der Park „Neue Welt“ wieder in einen Konzertsaal. Bereits zum zweiten Mal lädt der „Musikalische Spaziergang mit Schumanns“ das Publikum zu einem besonderen Rundgang durch die denkmalgeschützte Anlage des Parks „Neue Welt“ ein, der zwischen 1901 und 1903 als Bestandteil eines Ensembles aus Ballhaus, Festwiese und Park entstand. Der Spaziergang findet zwischen 14 und 17 Uhr statt.
An mehreren Orten erwarten das Publikum zahlreiche Ensembles in abwechslungsreichen Besetzungen und Arrangements: Neben einem Streichquartett und einem Klarinettentrio sind beispielsweise ein Mandolinenduo, ein Bläserquintett und ein Kaffeehaustrio zu erleben. Dabei wechseln sich verschiedene Ensembles an den einzelnen Stationen ab. Die Besucherinnen und Besucher haben damit die Möglichkeit, über die gesamte Veranstaltungsdauer verschiedene kleine Auftritte zu erleben.
Der Park „Neue Welt“ wird für die Zeit der Veranstaltung abgesperrt. Zu diesem abgegrenzten Veranstaltungsort gibt es zwei Zugänge. Vor dem Betreten des Geländes erhält jeder Besucher eine Marke, die er beim Verlassen wieder abgeben muss. Den Gästen ist selbst überlassen, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Stationen besuchen und wie lange sie dort verweilen. So kann sich jeder sein eigenes Konzerterlebnis zusammenstellen und die besondere Atmosphäre des Parks genießen. Gerne kann während des gesamten Veranstaltungszeitraums ein selbst mitgebrachtes Picknick verzehrt werden. Ein Catering vor Ort wird es aufgrund der Pandemiebestimmungen und des Hygienekonzeptes nicht geben.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Die künstlerische Gesamtleitung und Konzeption des musikalischen Spaziergangs mit Schumanns liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Leo Siberski. Die Ensembles setzen sich aus Mitgliedern der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau und Schülerinnen und Schülern des Zwickauer Robert Schumann Konservatoriums zusammen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Konrad-Adenauer-Stiftung: „Demokratie-Bus“ der CDU in Zwickau

Westsachsen/Zwickau.-
Im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl rollt in diesen Tagen der sogenannte Demokratie-Bus der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung durch die Lande. Politische Bildung nennen es die einen, Stimmenfang für die CDU die anderen. Am vergangenen Montag legte der Bus einen Zwischenstopp am Georgenplatz in Zwickau ein.
Die Mitarbeiter der Stiftung wollten mit Bürgern und Gästen der Muldestadt auf diesem Wege das Gespräch suchen und erfahren, wo ihnen der Schuh drückt. Als prominentes Zugpferd konnte man für diesen Tag den hiesigen CDU-Landtagsabgeordneten und Stadtrat Gerald Otto (Foto oben, Mitte) gewinnen, der sich in gewohnt freundlicher und nachbarschaftlicher Art den Fragen von Passanten widmete. Die aktuelle Themenpalette, so Otto, sei sehr vielseitig. Viele würden den Bus auch dazu nutzen, um einmal ordentlich Dampf abzulassen, was jedoch völlig in Ordnung und auch berechtigt sei. Der anstehenden Bundestagswahl sieht der CDU-Mann mit großem Optimismus entgegen. In den Kanzlerkandidaten seiner Partei, Armin Laschet, setzt er große Hoffnungen.
Die parteinahe Stiftung hatte eine große Menge an interessantem Infomaterial zu nahezu allen relevanten gesellschaftlichen Themen im Gepäck. Ulrike Büchel, die die Organisation an diesem Tag übernommen hatte, widmete sich mit Geduld und Einfühlungsvermögen den bunt gemischten Anliegen der Zwickauer. Generell bestünde das Problem, dass viele Menschen das Gefühl hätten, ihnen würde niemand mehr zuhören. Positiv überrascht sei man jedoch von der großen Resonanz und dem regen Interesse, welches der Demokratie-Bus auf sich zöge, so Büchel. Dies sei in anderen Regionen, durch die der Bus in den vergangenen Tagen gereist war, nicht immer der Fall gewesen.
Auch Reiner Gelfort von der „Bürgerinitiative für die Energiewende in Zwickau und Umgebung“ ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, dem Bus an diesem Tag einen Besuch abzustatten. Er übergab der Organisationsleitung ein Flugblatt (siehe Foto unten) und schilderte im Anschluss seine Eindrücke folgendermaßen: „Es bestehen große Demokratiedefizite, die auch durch die Werbetour eines Busses nicht ausgeglichen werden können. Wenigstens haben die Akteure diesmal zugehört. Ob sich an den derzeitigen Zuständen etwas ändert, werden wir sehen. Viel Hoffnung habe ich nach all den Erfahrungen der letzten Jahre allerdings nicht mehr. Durch das verantwortungslose Handeln vieler Politiker und Juristen sehe ich die freiheitlich demokratische Grundordnung in Gefahr.“
Also tourt der Demokratie-Bus durch die Lande und die Leute glauben weiter, dass sie durch Wahlen oder mittels Petitionen etwas ändern könnten. Wie wunderbar naiv das ist...

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05 Juli 2021

Kriminelle Stasi-Brut: Gipfeltreffen soll den Bann jetzt brechen

Westsachsen/Zwickau.- Die Polizei spricht von „Zersetzungsmethoden des ehemaligen DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)“. Rechtsanwälte trauen sich nicht, bestimmte Fälle anzunehmen, weil sie sich „nicht mit der Stasi und der Mafia anlegen“ wollen. Richter werden strafversetzt, weil sie sich weigern, Rechtsuchende durch von oben befohlene Fehlurteile in den Ruin zu treiben. Die Liste der bekannt werdenden Schweinereien innerhalb der Zwickauer Justiz wird immer länger und die Dunkelziffer dürfte nach wie vor hoch sein.
Jetzt schaltet sich der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Bundesstiftung „Forum Recht“, MdB Carsten Körber (CDU/Foto), in die Debatte ein. Auf Anregung des Vereins für saubere Justizarbeit befürwortet er ein Gipfeltreffen mit den Entscheidern vor Ort. Denn, so seine Forderung: „In der Justiz muss sauber gearbeitet werden“. Neben mehreren betroffenen Juristen (Rechtsanwälte und Richter) sollen zum Termin auch die Amtsgerichtsdirektorin Eva-Maria Ast und Oberbürgermeisterin Constance Arndt geladen werden. Letztere steht als Verwaltungsratsmitglied in der Verantwortung im Sparkassen-Betrugsfall, der unter anderem durch den ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Zwickau, Dirk Eberhard Kirst, gedeckt wurde (WSZ berichtete mehrfach).
Carsten Körber will im September erneut als Bundestagsabgeordneter kandidieren. Der Ausgang der Gespräche dürfte für ihn daher besonders wichtig sein. Ein genauer Termin steht aufgrund seines derzeitigen Urlaubs noch nicht fest. Aus seinem Zwickauer Büro war zu erfahren, dass er die erhobenen Vorwürfe sehr ernst nimmt und genau prüft. Dazu liegt ihm umfangreiches Material vor. Unter anderem die Klageschrift einer beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwaltskanzlei, die den Akteuren der Sparkasse Zwickau darin ein verheerendes Zeugnis ausstellt.
Wie mit den Stasi-Vorwürfen gegen Teile der Zwickauer Staatsanwaltschaft umgegangen wird, muss man sehen. Fakt ist, dass im Interesse der Bürger die derzeitigen Zustände auf keinen Fall weiter geduldet werden dürfen.

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